Dauerschwingversuche: Optische Dehnungsmessstreifen erlauben bis zu 10 Millionen Lastspiele bei ±5.000 µm/m

Dauerschwingversuche mit hohen Dehnungsbeanspruchungen stellen Maximalanforderungen an die eingesetzte Messtechnik. Herkömmliche elektrische Dehnungsmessstreifen stoßen hier schnell an ihre Grenzen.

Optische Dehnungsmessstreifen der neuesten Generation bieten für diese Fälle eine optimale Lösung. So erreicht der optische Dehnungsmessstreifen K-OP von HBM beim Dauerschwingverhalten 10 Millionen Lastspiele bei einer Wechseldehnung von ±5.000 µm/m. Die optischen DMS eignen sich außerdem für Messungen in explosionsgefährdeten Bereichen sowie an Komponenten der Hochstrom- und Hochspannungstechnik.

Diese enorme Leistungsfähigkeit der optischen Dehnungsmessstreifen von HBM wurde bei intensiven Tests von einem unabhängigen Institut bestätigt.

Ein weiteres Plus: Der Umstieg auf optische Dehnungsmessstreifen ist für bisherige Anwender der klassischen elektrischen Typen denkbar einfach. Die patentierte Konstruktion der optischen Dehnungsmessstreifen von HBM schützt die Glasfaser und sorgt damit für mehr Komfort und Leichtigkeit beim Installieren Ihres Messaufbaus.

Ein weiterer Vorteil der optischen Dehnungsmessstreifen: Innerhalb einer Glasfaser lassen sich mehrere Sensoren anordnen. Dadurch wird der Aufwand bei der Installation erheblich reduziert. Zu den optischen Dehnungsmessstreifen wird zudem ein Datenblatt mitgeliefert, das alle für die Dehnungsmessung erforderlichen Daten wie etwa den k-Faktor enthält.

Auch die Aufnahme der Messdaten und die anschließende Auswertung ist sehr einfach. HBM bietet den Anwendern hierzu alle benötigten Komponenten aus einer Hand. Diese reichen von optischen Dehnungsmessstreifen mit passendem Zubehör über die Interrogatoren bis hin zur Datenerfassungs-Software catman®AP, die ein spezielles EasyOptics-Modul für optische DMS umfasst.

Dauerschwingverhalten

Dauerschwingversuche

Wird ein Dehnungsmessstreifen mit einer Wechseldehnung beansprucht, der eine statische Mitteldehnung überlagert sein kann, so können mit zunehmender Lastspielzahl Änderungen des Nullpunkts entstehen. Das Dauerschwingverhalten von Dehnungsmessstreifen ist abhängig von der Wechseldehnungsamplitude und der Mitteldehnung, aber weitgehend unabhängig von der Frequenz.