Usability in der Messtechnik: Spart wertvolle Zeit. Und richtig Geld!

Durch Fehlbedienungen ihrer Messtechnik können Unternehmen immense Kosten entstehen. Es sind nicht nur die zusätzlichen Zeiten im Prüfstand, die hier zu Buche schlagen. Richtig teuer kann es werden, wenn ganze Neuentwicklungen von Bauteilen und Produkten auf Basis falscher Messdaten entstehen.

„Usability“, also eine erleichterte Bedienbarkeit von Messtechnik, hilft, diese Kosten zu vermeiden – und Zeit bei den Messungen selbst zu sparen. Usability zahlt sich aus. Doch wie erreicht man bestmögliche Usability bei messtechnischen Profigeräten?

Moderne Messtechnik-Software wie zum Beispiel Perception 6.0 von HBM, ist für Messtechnik-Profis unverzichtbares Arbeitsmittel. Kein Wunder, die leistungsfähigen Anwendungen zur Datenerfassung lassen kaum Wünsche offen. Insbesondere, was die Möglichkeiten zur individuellen Konfiguration im Vorfeld einer Messung betrifft.

Für Anwender, die neben ihrer eigentlichen Tätigkeit nur gelegentlich Messungen durchführen, kann die Einstellung der Software jedoch regelrecht zur Herausforderung werden. Die nicht nur wertvolle Zeit in Anspruch nimmt, sondern – aufgrund falscher Konfiguration – häufig auch zu fehlerhaften Messergebnissen führt. Im günstigsten Fall werden diese erkannt und die Messung wird aufwendig wiederholt. Bleiben Messfehler jedoch unentdeckt, sind die Auswirkungen deutlich dramatischer – und führen bis hin zu Fehlentwicklungen von Bauteilen aufgrund falsch erhobener Messdaten.

Video veranschaulicht Usability-Konzept

Weitere Informationen zum Usability-Konzept des GEN2i gibt ein aktuelles Video von HBM:

Nutzerfreundlichkeit

Ist die Bedienung der eingesetzten Messtechnik also besonders nutzerfreundlich (wir sprechen hier von einer hohen „Usability“) und schließt dadurch Fehleinstellungen schon im Vorhinein aus, dann sind die Vorteile signifikant, vielfältig und einleuchtend:

  • Intuitiv und dabei fehlerfrei zu bedienende Messtechnik-Systeme reduzieren den Schulungsaufwand deutlich – bei einer Vielzahl an Anwendern, die Messungen nur gelegentlich durchführen müssen ein echtes Plus.
  • Messtechnik-Lösungen mit einem benutzerzentrierten Design verringern den Zeitaufwand pro Messungen spürbar. Einstellzeiten sind marginal, das Messsystem ist direkt einsatzbereit, wichtige Messergebnisse liegen schneller vor.
  • Eine einfach zu bedienende, vorkonfigurierte messtechnische Lösung eliminiert das Risiko einer Fehlbedienung sowie falscher Einstellungen, dadurch gehören Bedienfehler und Fehlmessungen der Vergangenheit an.
  • Die einfache Bedienung und garantiert zuverlässige Messergebnisse sparen wertvolle Zeit und Geld.
  • Die schnelle Ermittlung zuverlässiger Messdaten sorgt für effizientere Arbeitsprozesse.

Es gibt also viele gute Argumente, um die Interaktion zwischen Mensch, Messtechnik und Software deutlich zu verbessern. Durch die gezielte Konzentration auf wesentliche Funktionen und eine spürbar verbesserte Software-Ergonomie. Usability heißt das Zauberwort – auch in der Messtechnik. Schließlich wird die überwiegende Zahl von Messaufgaben in der täglichen Praxis nicht mehr von hoch spezialisierten Messtechnikern wahrgenommen. Vielmehr müssen Entwicklungsteams aus Ingenieuren und Mechanikern wichtige Messungen quasi nebenbei durchführen. Eine Tatsache, die nicht nur wertvolle Zeit in Anspruch nimmt und bares Geld kostet. Sie birgt auch, wie bereits einleitend erwähnt, erhebliche Fehlerpotenziale. Höchste Zeit also für eine Messtechnik, die mitdenkt!

Usability kurz erklärt

Usability kurz erklärt: Mensch und Maschine verstehen sich prächtig

Die Qualität der Interaktion zwischen Mensch und Computer hängt entscheidend von der benutzergerechten Gestaltung von Soft- und Hardware sowie der Benutzeroberfläche als Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine ab. Bei der Entwicklung interaktiver Systeme muss daher die Gebrauchstauglichkeit (auch als Benutzerfreundlichkeit oder Usability bezeichnet) der Benutzeroberfläche im Vordergrund stehen, um die optimale Mensch-Computer-Interaktion zu gewährleisten.

Die Usability eines Computer-Programms hängt wesentlich von dessen Ergonomie ab. Oberstes Ziel ist es also leicht verständliche und schnell benutzbare Software zu schaffen. Im Fokus der Software-Ergonomie stehen daher der arbeitende Mensch, seine Qualifikationen und seine individuellen Bedürfnisse im Kontext des Softwareeinsatzes, um eine optimale Mensch-Maschine-Schnittstelle zur Verfügung zu stellen. Der Grad an Benutzerfreundlichkeit wird dabei durch die vom Nutzer subjektiv erlebte Nutzungsqualität beim Einsatz eines Systems definiert. Entsprechend wird eine einfach zu bedienende, zum Nutzer und seinen Aufgaben passende Benutzeroberfläche als besonders benutzerfreundlich angesehen. Die Usability einer Anwendung ist demnach auch als Produkt aus seiner Effektivität, Effizienz und der Zufriedenheit des Nutzers definiert.

Vorteile, die sich richtig auszahlen

Usability in der Messtechnik: Vorteile, die sich richtig auszahlen

Messtechnische Profi-Software glänzt – wie bereits thematisiert – durch eine Fülle an Funktionen, Einsatz- und Konfigurationsmöglichkeiten. Nahezu 90 Prozent davon werden im Messalltag gar nicht benötigt. Tatsächlich wird die überwiegende Zahl an Messaufgaben heute in der Regel von Ingenieuren oder Facharbeitern durchgeführt, die nur über Basiskenntnisse in der Messtechnik verfügen. Ist dies der Fall, sind omnipotente Softwarelösungen häufig überdimensioniert. In diesem Kontext verkehren sich ihre zahlreichen Vorteile oftmals in ihr Gegenteil. Hier sind Lösungen gefragt, die von jedermann leicht zu bedienen sind und die zuverlässig korrekte Ergebnisse liefern, kurz: Messtechnik-Systeme, die sich durch ihre vorbildliche Usability auszeichnen.

GEN2i von HBM definiert Usability neu

Revolution in der Messtechnik: GEN2i von HBM definiert Usability neu

Mit GEN2i präsentiert HBM einen hochmodernen, tragbaren Datenrekorder. Der überall dort seine Stärken ausspielt, wo es auf zuverlässige und korrekte Messungen ankommt. Und der insbesondere durch eine vorbildliche Usability und Top-Leistung überzeugt. Denn GEN2i ist kinderleicht über einen Touchscreen zu bedienen – ein Bedienkonzept wie man es bis dato nur von modernen mobilen Endgeräten kannte. Mit entsprechender Sorgfalt wurde das User-Interface entwickelt, das konsequent „touch-optimized“ wurde und die Steuerung von GEN2i komplett über den Touchscreen ermöglicht. In der Praxis bedeutet dies, dass

  • alle Bedienelemente die ergonomisch ideale Größe haben und im Layout der Benutzeroberfläche so optimal angeordnet sind, dass sie effizient zu nutzen sind – von Rechts- und Linkshändern!
  • Gesten zum Zoomen, Drehen und Verschieben voll unterstützt werden.
  • alle Funktionen schnell und leicht zu aktivieren und fehlerhafte Eingaben einfach zu korrigieren sind.
  • zur Bedienung von GEN2i keine langwierigen Texteingaben nötig sind.

Durch die einfache und intuitive Bedienung ist sichergestellt, dass Messergebnisse mit GEN2i ab sofort überall schnell und fehlerfrei zur Verfügung stehen. Und das spart kostbare Zeit und bares Geld.

Was für den Nutzer des Geräts so klar und einfach wirkt, ist das Ergebnis jahrelanger Forschung im Bereich „Usability“ und Nutzerführung. Jedes Menü, jede Funktion von GEN2i wurde auf ihren Nutzen für die normalen Messaufgaben hin überprüft – und, falls benötigt, in die Benutzeroberfläche integriert. Das Ergebnis sieht folgendermaßen aus:

  1. GEN2i ist nach dem Start sofort einsatzbereit. Es muss keine Software zusätzlich gestartet werden, sondern das System startet bereits mit dem Bildschirm, auf dem die Messung gestartet werden kann.
  2. Die intelligente Benutzeroberfläche ist komplett selbsterklärend und kommt ohne Untermenüs aus. Jede Funktion im Gerät ist mit ein bis zwei Fingertipps schnell aufzurufen.
    „Verschachtelungen“ und eine lineare Navigationsstruktur wurden abgeschafft.
  3. Messungen können direkt mit einem einzigen Druck auf den Touchscreen gestartet werden – ein Fingertipp auf die Pfeiltaste zum Starten genügt. Bekannte Bedienelemente etwa aus den Bereichen der Unterhaltungselektronik wurden bewusst aufgegriffen und ermöglichen einen intuitiven Umgang mit dem Datenrekorder GEN2i.

Im neuen User-Interface stecken die Vorteile des bewährten Vorgängerproduktes „Nicolet VISION“ die Erfahrung und das Know-how der HBM-Produktentwickler und Usability-Experten – plus intensive Forschung. Dabei wurde der Entwicklung des neuen, revolutionären Benutzer-Interface besondere Sorgfalt gewidmet, um die optimale Usability von GEN2i sicherzustellen.

GEN2i besticht jedoch nicht nur durch seine Benutzerfreundlichkeit. Die neue Messinstrumente-Generation verfügt auch über Technologie auf dem aktuellsten Stand: StatStream™ von HBM ermöglicht auch bei großen Datenmengen die schnelle grafische Darstellung von Messergebnissen – selbst Gigabyte an Daten werden innerhalb von 4 Sekunden angezeigt. Auch das gehört zur Usability dazu.

Besonders praktisch bei Langzeitmessungen: Die Funktion Preview while Recording, die noch während des Messvorgangs Vorschaubilder für erste Auswertungen liefert. Selbst ein Stromausfall oder die Abschaltung des Systems bei laufender Messung sind mit GEN2i kein Problem mehr. Alle Einstellungen werden automatisch gesichert und die Messung wird automatisch fortgesetzt, sobald das System wieder hochgefahren wird.

Usability bedeutet, dass der Umgang des Nutzers mit dem Gerät vereinfacht wird. Usability soll aber keine Bevormundung sein. Deshalb steht im GEN2i für spezifische Aufgaben auch eine klassische PC-Oberfläche mit einer Vollversion der Software Perception zur Verfügung. Ein einfaches Hin- und Herschalten zwischen beiden Oberflächen ist problemlos möglich – und auch gespeicherte Daten werden automatisch übertragen.

GEN2i, die Revolution in puncto Usability im Bereich Messtechnik, ist erste Wahl aller Anwender, die besonderen Wert auf eine einfache Bedienung und erstklassige Ergebnisse legen!