C Series Dehnungsmessstreifen

C Serie: CrNI-Folien-Dehnungsmessstreifen für Messungen bei extremen Temperaturen

Bild: Zugkraftmessung unter Verwendung von DMS der Serie C bei tiefen Temperaturen (Dauerfrost)
Bild: Zugkraftmessung unter Verwendung von DMS der Serie C bei tiefen Temperaturen (Dauerfrost)

Dehnungsmessstreifen (DMS) der Serie C mit 1 oder 2 Messgittern sind die Spezialisten für den Einsatz unter extremen Temperaturen (-269°C bis +250°C) und bieten einen angepassten Temperaturgang im Bereich -200°C bis +250°C. Darüber hinaus sind Dehnungsmessstreifen der Serie C flexibel einsetzbar und daher einfach in der Handhabung.

Die Typen LC1 und LC6 sind Linear-Dehnungsmessstreifen für Dehnungsmessungen in einer Richtung.

Typ XC1 ist eine 0°/90°-Rosette für die Analyse zweiachsiger Spannungszustände mit bekannter Hauptspannungsrichtung.

Typ RC1 ist eine 0°/45°/90°-Rosette zur Analyse eines zweiachsigen Spannungszustandes mit unbekannter Hauptspannungsrichtung.

Dehnungsmessstreifen der Serie C sind in Nennwiderständen von 120 und 350 Ohm erhältlich, mit unterschiedlichen Temperaturgängen angepasst an Stahl oder nach Kundenwunsch.

Das Messgitter besteht aus einer CrNi-Speziallegierung, Material des Messgitterträgers ist Polyimid.

Tipps für Ihre Auswahl von Dehnungsmessstreifen

Die richtige Messgitterlänge: Die Messgitterlänge ist abhängig vom Messziel, da als Ergebnis einer Messung mit Dehnungsmessstreifen (DMS) der Mittelwert der Dehnungen unter dem Messgitter ermittelt wird. Im Allgemeinen stellen Messgitterlängen von 3 bis 6 mm eine gute Lösung dar.

Lange Messgitter empfehlen sich, wenn ein inhomogenes Material wie z.B. Beton oder Holz vorliegt. Ein langer DMS überbrückt die Inhomogenitäten, des zu untersuchenden Materials und liefert als Messergebnis die gemittelte Dehnung unter dem Messgitter.

Kurze Messgitter eignen sich zur Erfassung eines lokalen Dehnungszustandes. Deshalb bieten sie sich an zur Bestimmung von Dehnungsverläufen (DMS-Ketten), dem Maximum von Kerbspannungen und Ähnlichem.

Der richtige Widerstand: Die Wahl des Widerstandes hängt von den Randbedingungen der Messaufgabe ab. 120 Ohm-Dehnungsmessstreifen sind relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des Isolationsiderstandes, z.B. durch Feuchteinwirkung.

Der Vorteil von höherohmigen Dehnungsmessstreifen liegt darin, dass sie infolge des geringeren Messstroms weniger Eigenwärme erzeugen. Sie sind zudem unempfindlicher gegenüber ohmschen Widerständen in den Anschlussleitungen zumMessverstärker. Ein Nachteil besteht darin, dass die höherohmigen Dehnungsmessstreifen empfindlicher beim Empfang von Störimpulsen sein können.

Kundenspezifische Dehnungsmessstreifen

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Charakteristische Merkmale

  • Trägermaterial: Polyimid
  • Messgitter: 1, 2, 3
  • Anschlüsse: Nickelplattierte Cu-Bänder
  • Nennwiderstand: 120 Ohm, 350 Ohm