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Rosetten für die Eigenspannungsanalyse - RY21, RY51, RY61, RY61K, RY61R, RY61S, VY61S, XY51, RY61M
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Zur Ermittlung von Eigenspannungen werden häufig die beiden folgenden bewährten Technologien auf DMS-Basis herangezogen: Das Ringkernverfahren und das Bohrlochverfahren. Beiden Verfahren ist gemeinsam, dass nach der Installation der DMS-Rosetten auf dem Werkstück der Eigenspannungszustand durch eine geeignete Maßnahme gestört wird. Beim Ringkernverfahren geschieht dies dadurch, dass um den entsprechenden DMS eine kreisförmige Nut gefräst wird. Beim Bohrlochverfahren wird mit einem Fräser ein Loch im Zentrum der Rosette eingebracht. Die Eigenspannungen lösen nach dem Eingriff Dehnungen in der Werkstückoberfläche aus, die mittels des DMS erfasst und anschließend zur Berechnung des Eigenspannungszustandes herangezogen werden. Im HBM-Programm können Sie zwischen drei verschiedenen Verfahren zur Ermittlung von Eigenspannungen wählen. RingkernverfahrenDie Rosetten XY51 (für Eigenspannungszustände mit bekannter Hauptrichtung) und RY51 (für Eigenspannungen mit unbekannter Hauptrichtung) sind auf die Anwendung nach dem Ringkernverfahren zugeschnitten. Dieses Verfahren erlaubt Ihnen hochpräzise Messungen und die Darstellung der Eigenspannungen in Abhängigkeit von der Frästiefe.
Bohrlochverfahren nach dem integralen VerfahrenMit den DMS-Rosetten RY21 und RY61, sowie der dazugehörigen Bohrvorrichtung können Sie die Eigenspannungen nach der integralen Methode ermitteln.
Bohrlochverfahren mittels „High Speed Drilling“Speziell auf die Anforderungen des High Speed Drilling sind die Bohrloch-Rosetten RY61S, RY61R, RY61K, VY61S und RY61M zugeschnitten. Dieses Verfahren arbeitet mit einer speziellen Bohrtechnik, wobei der Fräser mit einer Drehzahl von ca. 500.000 U/min arbeitet. Dies verhindert das Entstehen neuer Eigenspannungen durch die Bearbeitung.
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