V Series Dehnungsmessstreifen

Serie V – Gekapselte Dehnungsmessstreifen mit 3m Anschlusslitze

Bild: Experimentelle Untersuchungen an einer Eisenbahnschiene
Bild: Experimentelle Untersuchungen an einer Eisenbahnschiene

Die gekapselten Dehnungsmessstreifen der Serie V bieten einen hohen mechanischen Schutz, sowie eine PVC-isolierte Anschlusslitze von 3m Länge.

Typ LV41 ist ein gekapselter Linear-Dehnungsmessstreifen für Dehnungsmessungen in einer Richtung.

Typ XV91 ist eine 0°/90°-Rosette für die Analyse zweiachsiger Spannungszustände mit bekannter Hauptspannungsrichtung.

Typ RV91 ist eine 0°/45°/90°-Rosette zur Analyse eines zweiachsigen Spannungszustandes mit unbekannter Hauptspannungsrichtung.

Dehnungsmessstreifen der Serie Vsind in einem Nennwiderstand von 120 Ohm erhältlich, mit Temperaturgängen angepasst an Stahl.

Temperaturbereich

Art der Dehnung

Spezielle Schutzart?

Anschlussmöglichkeiten

- 269°C … + 200°C

Uniaxial
Biaxial
Triaxial

Ja.

Anschlusslitze

Tipps für Ihre Auswahl von Dehnungsmessstreifen

Die richtige Messgitterlänge: Die Messgitterlänge ist abhängig vom Messziel, da als Ergebnis einer Messung mit Dehnungsmessstreifen (DMS) der Mittelwert der Dehnungen unter dem Messgitter ermittelt wird. Im Allgemeinen stellen Messgitterlängen von 3 bis 6 mm eine gute Lösung dar.

Lange Messgitter empfehlen sich, wenn ein inhomogenes Material wie z.B. Beton oder Holz vorliegt. Ein langer DMS überbrückt die Inhomogenitäten, des zu untersuchenden Materials und liefert als Messergebnis die gemittelte Dehnung unter dem Messgitter.

Kurze Messgitter eignen sich zur Erfassung eines lokalen Dehnungszustandes. Deshalb bieten sie sich an zur Bestimmung von Dehnungsverläufen (DMS-Ketten), dem Maximum von Kerbspannungen und Ähnlichem.

Der richtige Widerstand: Die Wahl des Widerstandes hängt von den Randbedingungen der Messaufgabe ab. 120 Ohm-Dehnungsmessstreifen sind relativ unempfindlich gegenüber Schwankungen des Isolationsiderstandes, z.B. durch Feuchteinwirkung.

Der Vorteil von höherohmigen Dehnungsmessstreifen liegt darin, dass sie infolge des geringeren Messstroms weniger Eigenwärme erzeugen. Sie sind zudem unempfindlicher gegenüber ohmschen Widerständen in den Anschlussleitungen zumMessverstärker. Ein Nachteil besteht darin, dass die höherohmigen Dehnungsmessstreifen empfindlicher beim Empfang von Störimpulsen sein können.

Kundenspezifische Dehnungsmessstreifen

Sie haben spezielle Anforderungen, denen kein Dehnungsmessstreifen aus unserem Standardprogramm genügt? Sie suchen einen äquivalenten Dehnungsmessstreifen zu Ihrem derzeit verwendeten Produkt? Sie haben selbst einen Dehnungsmessstreifen konstruiert? Sprechen Sie uns an – wir fertigen Ihren speziellen Wunsch-DMS. Bereits ab einer Menge von 20 Packungen.

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Charakteristische Merkmale

  • Trägermaterial: Polyimid
  • Messgitter: 1, 2, 3
  • Anschlüsse: PVC-ummantelte Anschlusslitzen
  • Nennwiderstand: 120 Ohm, inklusive Anschlusslitze