Einfluß des physiologischen Handtremors auf die sportliche Leistung von Pistolenschützen
Auch beim gesunden Menschen sind ungewollte Zitterbewegungen ein unvermeidbares Phänomen der normalen Muskelkontraktion.
Auch beim gesunden Menschen sind ungewollte Zitterbewegungen ein unvermeidbares Phänomen der normalen Muskelkontraktion. Man bezeichnet dieses Zittern als physiologischen Tremor. Die mit dem Tremor verbundenen mechanischen Nebenwirkungen jeder Muskelkraftentwicklung beeinflussen besonders die Ausführung von Feinbewegungen, wie sie z. B. beim Zielen mit einer Sportpistole erforderlich sind.
Der vorliegende Aufsatz beschreibt Tremormessungen zur Ermittlung der Auswirkung des individuell unterschied-lichen physiologischen Handtremors von Sportschützen auf deren Schießleistung. Die Tremormessungen erfolgten mit Hilfe von Beschleunigungsaufnehmern, die an den Läufen von Sportpistolen befestigt waren.
Die Untersuchungen ergaben quantitative Daten für die Auswirkungen unterschiedlicher Belastungen auf den Hahdtremor von Sportschützen während der Belastungen. Aus den Meßergebnissen geht ein eindeutiger Zusammenhang zwischen Tremorintensität und Schießleistung (Streuung im Trefferbild) hervor.
Veröffentlicht von: Bernd Nickel


