Messen tektonischer Gesteinsdehnungen in Island mit dem Dehnungsaufnehmer DD1
Der Aufsatz beschreibt nach einer kurzen geologischen Einleitung einen für Langzeitmessungen horizontaler Gesteinsdehnungen modifizierten mit Dehnungsmeßstreifen ausgerüsteten Setzdehnungsmesser.
Tektonische Aktivitäten an der nur in Island zugänglichen Grenze zwischen der amerikanischen und der europäischen Kontinentalplatte führen dort zu Verformungen der elastisch deformierbaren Erdkruste. Diese Verformungen sind für Geologen besonders im Hinblick auf die Frage nach dem Antriebsmechanismus der Kontinentalbewegungen von Interesse.
Der Aufsatz beschreibt nach einer kurzen geologischen Einleitung einen für Langzeitmessungen horizontaler Gesteinsdehnungen modifizierten mit Dehnungsmeßstreifen ausgerüsteten Setzdehnungsmesser.
Im Jahre 1980 wurden über Island verteilt 14 Meßstellen mit in die Gesteinsoberfläche einzementierten Meßbolzen installiert. Der Aufsatz geht auf das Meßverfahren einschließlich der angewandten Kalibriermethode sowie das Einrichten der Meßstellen ein. Die aufgenommenen Meßergebnisse stehen im engen Zusammenhang mit den akuten tektonischen Aktivitäten.
Veröffentlicht von: Stefan Keil, Karlheinz Schäfer


