Bestimmung der senkrechten Anisotropie im Zugversuch mit Dehnungsaufnehmern DD1
Der Aufsatz beschreibt eine Methode zur automatischen kontinuierlichen Bestimmung von r, die bei zusätzlichem Messen der Prüfkraft auch den Verfestigungsexponenten n liefert.
Die senkrechte Anisotropie rist ein wichtiger Werkstoffkennwert für die Kaltumformbarkeit von Feinblechen. Sie kann z. B. aus dem Verhältnis von Breiten- zu Dickenformänderung an durch einachsige Zugbeanspruchung verformten Streifenproben ermittelt werden.
Der Aufsatz beschreibt eine Methode zur automatischen kontinuierlichen Bestimmung von r, die bei zusätzlichem Messen der Prüfkraft auch den Verfestigungsexponenten n liefert.
Die Verformungsmessungen erfolgen in Längs- und Querrichtung mit Dehnungsaufnehmern vom Typ DD1, deren Signale über 5-kHz-TFMeßverstärker und einen A-D-Umsetzer einem Kleinrechner zugeführt und von diesem ausgewertet werden.
In bestimmten programmgesteuerten Längsdehnungsintervallen werden jeweils Wertetripel für die Zugkraft sowie die Breiten- und Längenänderung abgespeichert. Als Beispiel sind Versuchsergebnisse angegeben.
Veröffentlicht von: August Herzog


