Gewichtsabhängige Steuerung der Metalldosierung beim Druckgießen
Der vorliegende Aufsatz beschreibt eine Dosiersteuerung, die mit Wägezellen den Füllstand im Ofen gravimetrisch überwacht und die Schußzeit diesem Füllstand so anpaßt, daß immer die gleiche optimale Metallmenge in die Druckgießform geschossen wird.
Die Dosierung der beim Druckgießvorgang in die Form eingebrachten Metallmenge beeinflußt sowohl die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens als auch die Qualität des Produkts.
Trotz der sich ändernden Zustände im Ofen, dem das flüssige Metall entnommen wird, muß bei jedem "Schuß" immer die gleiche Metallmenge in die Gießform eingebracht werden.
Der vorliegende Aufsatz beschreibt eine Dosiersteuerung, die mit Wägezellen den Füllstand im Ofen gravimetrisch überwacht und die Schußzeit diesem Füllstand so anpaßt, daß immer die gleiche optimale Metallmenge in die Druckgießform geschossen wird.
Zusätzlich wird am fertigen Druckgußstück die Butzenlänge überwacht. Trotz des Gesamtmeßbereichs der drei den Ofen tragenden Wägezellen von 15 t wird eine Dosiertoleranz von kleiner als ± 200 g erreicht, das entspricht einer Unsicherheit von kleiner als ± 0,0013 %.
Veröffentlicht von: Hans-Peter Braunger, Rudolf Hann


