Wegmessungen an einer mittelalterlichen Handschrift und ihre Korrelation mit einer resultierenden Oberflächenschädigung
Für eine verläßliche Aussage über eine Gefährdung der Handschrift durch den geplanten Transport wurde der TÜV Bayern mit einer entsprechenden Untersuchung beauftragt, die der vorliegende Aufsatz beschreibt.
Der Transport mittelalterlicher Handschriften, die oft reich mit Goldschrift und Deck-farbenmalerei ausgestattet sind, ist aufgrund von Klimaänderungen und besonders wegen der unvermeidbaren Erschütterungen äußerst problematisch.
So sollte der in der Bayerischen Staatsbibliothek befindliche Codex aureus, eine im 9. Jahrhundert entstandene Prunkhandschrift (anzusetzende Versicherungssumme ca. 100 Mio. DM), zu einer Ausstellung ins Diäzanmuseum nach Regensburg transportiert werden.
Für eine verläßliche Aussage über eine Gefährdung der Handschrift durch den geplanten Transport wurde der TÜV Bayern mit einer entsprechenden Untersuchung beauftragt, die der vorliegende Aufsatz beschreibt. Die Untersuchung stützt sich im wesentlichen auf Weg- und Beschleunigungsmessungen.
Veröffentlicht von: Heinz Joas


