Messen von Kräften in einem Härteofen für Gesteinswolle bei 230 °C
Der Aufsatz geht auf wichtige Einzelheiten der Aufnehmergestaltung einschließlich Temperaturkompensation und Kalibrierung ein.
Platten aus Gesteinswolle werden bei ihrer Herstellung in ca. 30 m langen Öfen mit Kunstharz getränkt und bei ca. 250°C zwischen umlaufenden Kettenrosten ausgehärtet. Die Roste bestehen aus quer zur Laufrichtung angeordneten Trageisen, die von Rollenketten angetrieben werden.
Die eng tolerierte Dickenverteilung des Produkts wird von der Durchbiegung der Trageisen beeinflußt, die neben ihrem Eigengewicht vom Produktdruck belastet werden und stabiler Abstützung bedürfen. Brüche an Trageisenteilen mit beträchtlichen Folgeschäden waren Anlaß für Kraftmessungen an bewegtenTeilen des Kettenrosts bei ca. 230 °C.
Dazu wurden vom Verfasser nach dem Schubfeldprinzip gestaltete Kraftaufnehmer mit Dehnungsmeßstreifen entwickelt, deren Einsatz während des normalen Produktionsbetriebs bei Betriebstemperatur im Härteofen beschrieben wird.
Der Aufsatz geht auf wichtige Einzelheiten der Aufnehmergestaltung einschließlich Temperaturkompensation und Kalibrierung ein. Die Meßsignalübertragung erfolgt mittels Schleppkabel. Meßergebnisse sind angegeben.
Veröffentlicht von: Peter Grünbaum


