Schnelles und sicheres Testen mit HBM

Das britische Unternehmen BAE Systems arbeitet mit Datenerfassungsgeräten von HBM, um die Flugversuchstechnik für den F-35 Lightning II im Rahmen des Joint Strike Fighter Programms (JSF-Programm) sicherer zu gestalten. Die Überprüfung eines Datenerfassungssystems auf einem modernen Militärfl ugzeug ist in der Regel eine heikle Aufgabe, bei der die eigene Flugversuchstechnik des Flugzeugs verwendet wird.

Die Funktionalität einzelner Flugzeugteile ist gewährleistet

Beim JSF-Programm wird das eigentliche Datenerfassungssystem erst bei Auslieferung des Flugzeugs bzw. seiner Teile in Texas, USA, installiert. Dies bedeutet, dass BAE Systems alle eingebauten Aufnehmer und die zugehörige Flugzeugverdrahtung während der Bauphase einschalten und ihre Funktion
prüfen muss. Damit gewährleistet BAE, dass das Gesamtsystem bei Lieferung der einzelnen Flugzeugteile (Rumpfheck, Seitenleitwerk, Höhenleitwerk) wie vorgesehen funktioniert.

Das MGCplus-Messverstärkersystem und die zugehörige Ausrüstung sind in einem Handwagen untergebracht, mit dessen Hilfe das Team von BAE Systems schnell am nächsten Flugzeug weiterarbeiten kann, so dass sich die Aufbau- und Prüfzeiten erheblich verkürzen.

48 Kanäle sind für DMS, 16 Kanäle für Beschleunigungsaufnehmer (Spannungseingänge) und 8 Kanäle für Thermoelemente PT100 ausgelegt. Die Schulung vor Ort und der Support gehörten zum Lieferumfang.

Das F-35 Lightning II-Kampfflugzeug wird in Modulbauweise aus voll ausgestatteten Flugzeugteilen gebaut, die später im Werk in Texas zusammengebaut werden. Alle Systeme werden bereits vor dem endgültigen Zusammenbau montiert und getestet.

23 Flugzeuge durchlaufen in einer ersten Serie bis Ende 2009 das Programm.

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