Grenzlängskraft

Die Grenzlängskraft ist die maximal zulässige Längskraft (Axialkraft), Fa in Bild 8. Bei Überschreiten der Grenzlängskraft kann der Aufnehmer in seiner Messfähigkeit bleibend geschädigt werden.

Bei HBM-Drehmomentaufnehmern stellt die Grenzlängskraft eine Obergrenze des Gebrauchsbereichs dar, der Drehmomentaufnehmer kann bei Längskräften bis zur Grenzlängskraft zum Messen verwendet werden. Dabei kann es jedoch zu einer Beeinflussung des Messsignals kommen. Die Obergrenze für diese Beeinflussung ist in den technischen Daten separat ausgewiesen.

Die zulässige Längskraft reduziert sich gegenüber der angegebenen Grenzlängskraft, wenn gleichzeitig eine andere irreguläre Beanspruchung (Biegemoment, Querkraft, Überschreiten des Nenndrehmoments) auftritt. Anderenfalls sind die Grenzwerte zu reduzieren. Wenn beispielsweise je 30 % des Grenzbiegemoments und der Grenzquerkraft vorkommen, sind nur noch 40 % der Grenzlängskraft zulässig, wobei das Nenndrehmoment nicht überschritten werden darf. Treten parasitäre Belastungen als Dauerschwingbelastungen auf, können die entsprechenden zulässigen Schwingbreiten gegenüber den jeweiligen Grenzbelastungen abweichen.

Bild 8: Parasitäre Belastungen: Längskraft Fa, Querkraft Fr, Biegemoment Mb

Grenzquerkraft

Die Grenzquerkraft ist die maximal zulässige Querkraft (Radialkraft), Fr in Bild 8. Bei Überschreiten der Grenzquerkraft kann der Aufnehmer in seiner Messfähigkeit bleibend geschädigt werden.

Bei HBM-Drehmomentaufnehmern stellt die Grenzquerkraft eine Obergrenze des Gebrauchsbereichs dar, der Drehmomentaufnehmer kann bei Querkräften bis zur Grenzquerkraft zum Messen verwendet werden. Dabei kann es jedoch zu einer Beeinflussung des Messsignals kommen. Die Obergrenze für diese Beeinflussung ist in den technischen Daten separat ausgewiesen.

Die zulässige Querkraft reduziert sich gegenüber der angegebenen Grenzquerkraft, wenn gleichzeitig eine andere irreguläre Beanspruchung (Längskraft, Biegemoment, Überschreiten des Nenndrehmoments) auftritt. Anderenfalls sind die Grenzwerte zu reduzieren. Wenn beispielsweise je 30 % der Grenzlängskraft und des Grenzbiegemoments vorkommen, sind nur noch 40 % der Grenzquerkraft zulässig, wobei das Nenndrehmoment nicht überschritten werden darf. Treten parasitäre Belastungen als Dauerschwingbelastungen auf, können die entsprechenden zulässigen Schwingbreiten gegenüber den jeweiligen Grenzbelastungen abweichen.

Grenzbiegemoment

Das Grenzbiegemoment ist das maximal zulässige Biegemoment, Mb in Bild 8. Bei Überschreiten des Grenzbiegemoments kann der Aufnehmer in seiner Messfähigkeit bleibend geschädigt werden.

Bei HBM-Drehmomentaufnehmern stellt das Grenzbiegemoment eine Obergrenze des Gebrauchsbereichs dar, der Drehmomentaufnehmer kann bei Biegemomenten bis zum Grenzbiegemoment zum Messen verwendet werden. Dabei kann es jedoch zu einer Beeinflussung des Messsignals kommen. Die Obergrenze für diese Beeinflussung ist in den technischen Daten separat ausgewiesen.

Das zulässige Biegemoment reduziert sich gegenüber dem angegebenen Grenzbiegemoment, wenn gleichzeitig eine andere irreguläre Beanspruchung (Längskraft, Querkraft, Überschreiten des Nenndrehmoments) auftritt. Andernfalls sind die Grenzwerte zu reduzieren. Wenn beispielsweise je 30 % der Grenzlängskraft und der Grenzquerkraft vorkommen, sind nur noch 40 % des Grenzbiegemoments zulässig, wobei das Nenndrehmoment nicht überschritten werden darf. Treten parasitäre Belastungen als Dauerschwingbelastungen auf, können die entsprechenden zulässigen Schwingbreiten gegenüber den jeweiligen Grenzbelastungen abweichen.


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