DMS-Viertelbrücken-Kalibrierung mit Shuntsignalen

Im Bereich der experimentellen Spannungsanalyse müssen Hunderte und manchmal sogar Tausende von einzelnen Dehnungsmessstreifen (DMS) gemessen werden. Das Kalibrieren solch großer Systeme kann mühsam sein.

Dieser Artikel erläutert, wie durch einfaches Zuschalten eines Shuntwiderstands schnelle und genaue Kalibrierverfahren automatisch ausgeführt werden können Der Einsatz von Shuntwiderständen zur Prüfung von DMS-Messsystemen ist weit verbreitet. Shuntsignale gelten jedoch nicht als sehr genau. Heute dienen sie hauptsächlich dazu sicherzustellen, dass alles korrekt funktioniert.

Dieser Artikel beschreibt, dass mit verbesserter 3- und 4-Leitertechnik Shuntsignale als genaue Kalibriersignale genutzt werden können. In Situationen, in denen lange Kabelverbindungen mit hohem Aderwiderstand verwendet werden und Dehnungsmessstreifen sehr unterschiedliche Widerstände aufweisen, beispielsweise durch eine hohe Vordehnung, kann der Kalibrierfehler zudem unter 0,2 % gehalten werden.

Mit dem beschriebenen Verfahren kann das Gesamtsystem inklusive der DMS-Verkabelung kalibriert werden, ohne die DMS-Sensoren deinstallieren und durch ein Kalibriernormal ersetzen zu müssen. Die Kalibrierung kann daher vollautomatisch und sehr schnell erfolgen.

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