Drehmoment-Messflansch T40 im Prüfstand von APL

Der neutrale und unabhängige Prüfstandsdienstleister APL Automobil-Prüftechnik Landau GmbH verfügt über 70 hochmoderne Motoren- und Komponentenprüfstände und setzt dabei auf Messtechnik von HBM.

APL testet für Kunden der Automobil-, Öl- und Additivindustrie Motoren, Antriebsstränge, Antriebsstrangkomponenten sowie deren Betriebsstoffe. So können Motoren entwickelt werden, die bei gleicher oder gar besserer Leistungsfähigkeit mit weniger Brennstoff auskommen.

Drehmomentaufnehmer T40 – optimal für dynamische Anwendungen

In der Dauererprobung kommt es auf eine realistische Abbildung der dynamischen Belastungen im Fahrzeug an, bei Wirkungsgraduntersuchungen
am Antriebsstrang hingegen auf die Identifikation von Verlustquellen. Mit Hilfe der Testdaten können Motoren in ihrem Aufbau verbessert werden. Voraussetzung für aussagekräftige Testdaten ist jedoch der Einsatz zuverlässiger Messtechnik. Beim Bau des Driveline-Prüfstandes für Heckantriebe entschied sich APL für den Drehmoment-Messflansch T40 von HBM, der durch Technik, Wirtschaftlichkeit, Genauigkeit und kleine Abmessungen überzeugt.

Vorteile kompakter Bauweise bei Drehmomentaufnehmern

Torsionssteifigkeit und Massenträgheitsmoment beeinflussen die Eigenfrequenz des Gesamtsystems, bestehend aus Antrieb, Aufnehmer und Verbraucher, und somit die messbare Drehzahl. Durch die kompakte Bauform des Drehmomentaufnehmers T40 kann der Antriebsstrang kurz und mit hoher Steifigkeit ausgelegt werden, was messtechnisch Vorteile bietet. Darüber hinaus sparen kleine und kompakte Prüfstände Geld, da sie weniger Hallenfläche beanspruchen und kleinere Fundamente benötigen.

Genauigkeit und Belastbarkeit

Über Temperatur, Wiederholbarkeit und Linearität, einschließlich Hysterese, hat der T40 eine Genauigkeitsklasse von 0,05. Zudem hält der Drehmoment-Messflansch den Grenzbelastungen von Längs-, Querkraft und Biegemoment stand.

Hohe Abtastrate und große Bandbreite

Der T40 verfügt über eine Ausgangssignal-Bandbreite von bis zu 6 kHz und eine interne Abtastrate von 38 kHz. Diese hohe Abrastrate im Vergleich zur Bandbreite, auch Oversampling genannt, eliminiert Alias-Effekte. Da der Drehmoment-Messflansch in den Bandbreiten 1 kHz, 3 kHz und 6 kHz verfügbar ist, wird zudem eine hohe Investitionssicherheit erzielt. Er kann nämlich sowohl in bestehende Anlagen integriert werden, aufgrund der Kompatibilität zu 1 kHz verarbeitender Elektronik, als auch in anspruchsvolle, dynamische
Applikationen. Nicht zuletzt das gute Preis-/Leistungsverhältnis empfiehlt den T40 für den Einsatz in dynamischen Applikationen, wie z.B. den Prüfständen von APL.

Allroundtalent für das Messen von Drehmoment – auch für die Automatisierung

Automatisierung und Robotik benötigen oftmals eine Signalverarbeitung in Echtzeit und einen direkten Datenaustausch mit der übergeordneten Automatisierungsebene über Feldbus. T40 ist der erste Aufnehmer mit Torque Measurement Communication Schnittstelle (TMC), der mithilfe des Drehmoment-Schnittstellenmoduls TIM40 um digitale Schnittstellen erweitert werden kann und eine Kommunikation mit dem Automatisierungssystem über CAN, EtherCAT oder Profibus ermöglicht.

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