Auf Biegen und Brechen: Kostenoptimierte Konstruktion von Unterwasser-Pipelines bei Mitsui Babcock

Mitsui Babcock ist weltweit führend beim Validieren und Prüfen von Unterwasser-Ölpipelines. Damit wird garantiert, dass Pipelines optimal konstruiert und auch in der Tiefsee sicher verlegt werden können. Um aus seinen Prüfungen größtmöglichen Nutzen ziehen zu können, hat man sich für Dehnungsmessstreifen, Messverstärker und Datenauswertungs-Software von HBM entschieden.

Unversehrtheit bei Belastung sicherstellen…

Eine der im Pipeline-Bau gängigen Methoden ist es, eine geschlossene Edelstahlauskleidung durch hydraulisches Weiten in das äußere Karbonstahlrohr einzupassen. Beim Verlegen sind die Pipelines Biegemomenten und Scherkräften ausgesetzt, während sie später z.B. Temperaturen und Drücke aushalten müssen, die ihre Funktion nicht beeinträchtigen dürfen.

Die Belastbarkeit der Rohrleitungen zu prüfen ist besonders wichtig, um später Schäden zu verhindern, die größere Auswirkungen auf Produktion und Umwelt haben könnten.

„Ein Grund, das MGCplus-Messverstärkersystem von HBM einzusetzen ist, dass wir auf bedeutend mehr Messkanäle zum Bestimmen des Beanspruchungsgrads zugreifen können als bisher.“
Albert Holt, leitender Prüfingenieur bei Mitsui Babcock

… mit HBM-DMS, MGCplus, catman

Mit einem von Mitsui Babcock entwickelten 4-Punkt-Biegeprüfstand werden Rohrleitungsabschnitte bis zu 12 m Länge geprüft, wobei die Prüfdauer je nach Komplexität des Prüfprogramms unterschiedlich ausfällt. Mit Hilfe neuester Technik werden die aus der Prüfung resultierenden Informationen optimiert.

So werden zum Beispiel Kameras mit extrem hoher Auflösung in den Rohrkörper eingeführt, um mögliche Schäden an der Struktur nachzuweisen, wie sie beim Knicken des Rohres entstehen können. Das größte je von Mitsui Babcock geprüfte Rohr hatte einen Durchmesser von 660mm.

„HBM hat uns mit einer speziell für unsere Anforderungen entwickelten Schnittstelle sehr gut unterstützt. Sie ermöglicht unseren Ingenieuren, die Auswirkungen zu beurteilen, die das Biegen der Pipeline unter Last verursacht. Dazu ist catman genau das richtige Werkzeug.“
Albert Holt

Die Prüfungen sind größtenteils statisch, nur Zerstörungsprüfungen wie Druck-, Zug- und Berstprüfungen werden dynamisch durchgeführt. Mit Hilfe der DMS wird die Dehnung bestimmt, die bei statischen Prüfungen 3% über der Nenndehnung liegt. Die Rohre sind dabei Temperaturen bis 165 °C und Drücken bis 35 MPa ausgesetzt.

„Die Geräte von HBM lassen sich schnell konfigurieren und erlauben den Anschluss einer Vielzahl von Aufnehmern. Sie bieten deshalb ein optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis.“
Albert Holt

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