HBM bietet Ihnen Dehnungsmessstreifen zur Eigenspannungsanalyse sowohl für das Ringkernverfahren wie auch für das Bohrlochverfahren.

Beiden Verfahren ist gemeinsam, dass nach der Installation der DMS-Rosetten auf dem Werkstück der Eigenspannungszustand durch eine geeignete Maßnahme gestört wird. Beim Ringkernverfahren geschieht dies dadurch, dass um den entsprechenden DMS eine kreisförmige Nut gefräst wird. Beim Bohrlochverfahren wird mit einem Fräser ein Loch im Zentrum der Rosette eingebracht.

Die Eigenspannungen lösen nach dem Eingriff Dehnungen in der Werkstückoberfläche aus, die mittels des DMS erfasst und anschließend zur Berechnung des Eigenspannungszustandes herangezogen werden. Im HBM-Programm können Sie zwischen drei verschiedenen Verfahren zur Ermittlung von Eigenspannungen wählen.

Ringkernverfahren: Die Rosetten XY51 (für Eigenspannungszustände mit bekannter Hauptrichtung) und RY51 (für Eigenspannungen mit unbekannter Hauptrichtung) sind auf die Anwendung nach dem Ringkernverfahren zugeschnitten. Dieses Verfahren erlaubt Ihnen hochpräzise Messungen und die Darstellung der Eigenspannungen in Abhängigkeit von der Frästiefe.

 

Da diese DMS durch eine Printplatte abgedeckt sind, können sie nur auf ebenen oder sehr schwach gekrümmten Flächen eingesetzt werden.

XY51: Bei Eigenspannungen mit bekannter HauptrichtungRY51: Bei Eigenspannungen mit unbekannter Hauptrichtung

Bohrlochverfahren nach dem integralen Verfahren: Mit den DMS-Rosetten RY21 und RY61, sowie der dazugehörigen Bohrvorrichtung können Sie die Eigenspannungen nach der integralen Methode ermitteln.
Das Ergebnis ist der integrale Mittelwert der Eigenspannungen über die gesamte Bohrtiefe.

RY21: Besonders einfache Handhabung. Temperaturgang für Stahl optimiert.RY61: Bohrloch-Rosette. Durch eine Printplatte abgedeckt, kann daher nur auf ebenen oder sehr schwach gekrümmten Flächen eingesetzt werden.

Bohrlochverfahren mittels „High Speed Drilling“: Speziell auf die Anforderungen des High Speed Drilling sind die Bohrloch-Rosetten RY61S, RY61R, RY61K, VY61S und RY61M zugeschnitten. Dieses Verfahren arbeitet mit einer speziellen Bohrtechnik, wobei der Fräser mit einer Drehzahl von ca. 350.000 - 400.000 U/min arbeitet. Dies verhindert das Entstehen neuer Eigenspannungen durch die Bearbeitung. Das Resultat besteht aus äußerst präzisen Messergebnissen, die eine sehr genaue Darstellung der Eigenspannungen in Abhängigkeit der Bohrtiefe zulassen.

RY61KRY61RRY61SVY61SRY61M: Patentierter Aufbau mit sechs Messgittern. Die Signale der gegenüberliegenden DMS werden gemittelt, was Messfehler, bedingt durch eine mögliche Exzentrizität des Bohrlochs, um den Faktor 5 reduziert.

Kein höherer Anschlussaufwand, da die Verschaltung der Messgitter bereits auf der Trägerfolie realisiert wurde.

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