Sieben Irrtümer über das Testen von Elektromotoren

Neue Lösung für eDrive-Testing: T12 und Genesis HighSpeed

Es ist Zeit, die Leistungstests an Elektromotoren zu überdenken. Restriktionen bei der Geschwindigkeit der Messdatenerfassung und der Qualität der Messdaten müssen nicht sein. Wir zeigen Ihnen die sieben größten Irrtümer zum Thema eDrive-Testing – und wie Sie Ihre Tests an Elektromotoren besser und zuverlässiger durchführen können.

„Die Weiterentwicklung der Batterie wird die Lösung sein“

Derzeit weisen Elektroautos eine Reichweite von maximal 100 km auf. Der Ausbau der Reichweite durch die Weiterentwicklung der Batterie ist aufgrund der chemischen Gegebenheiten begrenzt. Wer die Reichweite von Elektroautos steigern will, muss andere Methoden finden, z. B. durch den Einsatz leichterer Materialien oder die Effizienzsteigerung des Motors mit höherer Energieausbeute.

„Elektromotoren verfügen über keine Effizienzreserven“

Heutige Elektromotoren im Automobilbereich weisen einen Nutzungsgrad von nur 50 bis 60 % auf. Fast die Hälfte der eingesetzten Energie wird nicht in Vortriebsleistung umgewandelt, sondern in Verlustwärme. Leistungstests am Antriebsstrang elektrisch betriebener Fahrzeuge helfen, die Motoren und andere Komponenten effizienter zu machen und Wirkungsgrade zu steigern.

„Identische Leistungstests von Elektro- und Verbrennungsmotoren“

Werden bei Leistungstests an Verbrennungsmotoren vorwiegend mechanische Signale erfasst, kommen bei Tests an Elektromotoren Messungen elektrischer Signale zwischen Wechselrichter und Motor hinzu. Die Herausforderung beim Messaufbau: Bei der Erfassung der unterschiedlichen Signale darf es keine Phasenverschiebung geben, sonst sind die Auswertungen wertlos.

„Leistungstests liefern keine Rohdaten“

Um die Messergebnisse und Leistungsdaten im Detail zu verifizieren, benötigen Anwender Rohdaten. Aus den bisher verwendeten Leistungsmessgeräten werden jedoch nur berechnete Leistungsdaten gewonnen. Mit der neuen Lösung für eDrive-Testing von HBM erhalten Anwender vollen Zugriff auf die Rohdaten.

„Messtechnik erfordert hohe Investitionen“

Falsch! Mit dem richtigen Messaufbau kann man auch bei der Einrichtung des Prüfstands Kosten sparen. So ist der Einsatz von Genesis HighSpeed und Perception z. B. günstiger als die Ausstattung eines Prüfstands mit einem vielkanaligen Leistungsmessgerät.

„Die Verarbeitung der Testdaten dauert Stunden“

Leistungsmessgeräte haben eine relativ lange Datenverarbeitungszeit. Deshalb werden wertvolle Details hochdynamischer Motortests oft nicht erkannt. Die Software Perception von HBM ermöglicht eine extrem schnelle Datenverarbeitung und die Berechnung der Leistungsdaten pro elektrischer ‚Halbwelle‘.

„Es gibt keine Alternative zu Leistungsmessgeräten“

Voller Zugriff auf Rohdaten, synchrone Messdatenerfassung von mechanischen und elektrischen Signalen – es gibt sehr wohl eine Alternative zu herkömmlichen Leistungstests an Elektromotoren:

  • Der digitale Drehmomentaufnehmer T12 von HBM sorgt für sichere und hochgenaue Erfassung der Messgrößen Drehmoment und Drehzahl.
  • Zeitsynchron erfasst das Messdatenerfassungssystem Genesis HighSpeed elektrische Signale von Wechselrichter und Motor sowie die digitalen Signale vom Drehmomentaufnehmer.
  • In der Messdatensoftware Perception erhalten Anwender schnellen Zugriff auf ihre Rohdaten und können diese komfortabel analysieren.

Die HBM-Lösung für eDrive-Testing

Ihre Vorteile:

  • Fortlaufende Speicherung aller Rohdaten
  • Synchrone Datenerfassung
  • Speicherung aller Daten in einem standardisierten System
  • Leistungsberechnung pro Halbwelle
  • Ergebnisanzeige in Echtzeit

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