Pressenüberwachung steigert Laufleistung

Lange Laufzeiten und Präzision sind bei Industriepressen gefragt.

Pressen sind aus der modernen Industrieproduktion nicht mehr wegzudenken. Von Münzen bis hin zu großen Autoteilen reicht das Produktportfolio. Bis zu 800 Hübe pro Minute leisten die Pressen – dabei muss die Qualität der produzierten Werkstücke stets konstant sein.

Dies lässt sich z. B. durch den Einsatz von HBM-Sensoren und der PMX Pressenüberwachung realisieren. Egal ob im direkten Kraftfluss oder in einer Kraftnebenschlussmessung, die PMX-Messketten erfassen absolut störsicher die auftretenden Presskräfte. Die hohe Auflösung des PMX von 24 Bit ermöglicht auch die Erfassung sehr kleiner Teilkräfte. So lassen sich beispielsweise an jeder Säule einer 2-/4-Ständerpresse Sensoren auf Basis von Dehnungsmessstreifen und Trägerfrequenz-Verstärker anbringen. PX455, die Vier-Kanal-Messkarte für Voll- und Halbbrücken, Kraftaufnehmer und Wägezellen erfasst diese Signale zuverlässig.

Interne Berechnungskanäle analysieren das Messsignal hinsichtlich Verlauf und Spitzenkräften. Die Multi-I/O-Karte PX878 verfügt über acht digitale Eingänge, acht digitale Ausgänge sowie fünf analoge Ausgänge. So können Grenzwerte in bis zu 50 µsec schnell berechnet werden, was einen hohen Maschinenschutz gewährleistet. Über die analogen Ausgänge können Mess- oder Berechnungskanäle ausgegeben werden – ideal für Service und Wartung.

PX01PN, die Profinet-Karte mit IRT-Protokoll sorgt dafür, dass diese aussagekräftigen Signale über Echtzeit-Ethernet-Schnittstellen an die Pressensteuerung weitergegeben werden, um die Pressenparameter nachzuregeln.

Mit einem solchen Automatisierungskonzept steigern Pressenhersteller die Laufzeit und Qualität ihrer Pressen und senken die Wartungskosten. Das Konzept hält auch zunehmend im Bereich ‚Retooling‘, also Pressennachrüstung Einzug.

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