Qualitätskontrolle für Schaltelemente

Schalter, Relais und Schütze eines Schaltelementes müssen zuverlässig geprüft werden mit PMX</br>Guryanov Andrey / istockphoto.com

Sicher schalten oder abschalten – und dies über die gesamte Lebenszeit eines Schaltelementes. Dies zu garantieren ist die Aufgabe von End-of-Line-Prüfständen im Bereich der Schaltelementfertigung.

Hier zeigt PMX seine Stärken. Es gilt zwei Prüfaufgaben zu bewältigen – und dies in strenger Echtzeit. Zum einen muss die Haptik der Schaltelemente erfasst werden. Dies geschieht durch Messung und Überwachung der Kraft-Weg-Signale beim Betätigen des Schaltelements. Die Vier-Kanal-Messkarte PX455 für Voll- und Halbbrücken, Kraftaufnehmer und Wägezellen erfasst prozesssicher die Signale und stellt sie der Anlagensteuerung über echtzeitfähige Feldbusse zur Verfügung. Für analoge Eingangssignale und aktive Sensoren steht zudem die Vier-Kanal-Messkarte PX401 bereit.

Darüber hinaus muss die elektrische Funktion sichergestellt werden. Dazu werden die Signale der Schaltkontakte über die Kombi-Ein-Ausgabekarte PX878 im PMX eingelesen und mit den Kraft-Weg-Signalen überlagert. Nur wenn beides zusammen passt – Haptik und Schaltfunktion – erhält das Schaltelement ein Gütesiegel.

Aus Gründen der Wirtschaftlichkeit müssen hierbei möglichst viele Schaltelementtypen in kurzer Zeit prüfbar sein, was dank der 1000 internen Parametersäte des PMX problemlos möglich ist. Die Steuerung des PMX und des gesamten EoL-Prüfstandes erfolgt über ProfiNet (IRT), was die  Geschwindigkeit der Bauteilprüfungen maximiert und den Installations- und Kostenaufwand minimiert. Zur Qualitätsdatensicherung eignet sich die komfortable Messdatenerfassungssoftware catman®AP von HBM. Damit können alle Messsignale gespeichert und visualisiert werden.

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