Sicherheitsbindungen an Skiern: Sicherer und Besser

Jetzt geht es also wieder um Gold, Silber, Bronze im Wintersport. Die ganze Welt blickt auf die sportlichen Leistungen der Athleten, wie sie auch noch das letzte Stückchen Energie aus ihrem Körper herausholen.

Doch einen Preis für Bestleistungen sollte es eigentlich auch für die „Ingenieure des Wintersports“ geben. Denn die High-Tech-Ausrüstung, wie sie in fast allen Wintersportarten heute benötigt wird, trägt ihren ganz eigenen Teil zu neuen Geschwindigkeitsrekorden bei. Und nicht nur das: Moderne Ausrüstungen machen den Sport immer sicherer.

Messtechnik spielt eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung und Optimierung von Sport-Equipment. Denn ohne Tests gibt es kein Wissen: Deswegen arbeiten Forscher und Entwickler in Prüfständen und im Feldtests an der Optimierung der sportlichen Ausrüstung

Sportliche Sicherheit: Das zeigt sich zum Beispiel bei einem kleinen, aber entscheidenden Element der Skier: Den Bindungen.

Seit es Skier gibt – also schon viele hundert Jahre – gibt es auch die passenden Bindungen. Denn in irgendeiner Form müssen ja Schuh und Ski zusammenhalten. Am Anfang waren Bindungen nur offene Lederschlaufen.

Mit der Entwicklung der Skier – und vor allem auch mit der Verbreitung von Skiern als Breitensport – kam auch die Entwicklung der modernen Skibindungen voran. Denn die Bindung ist nicht nur ein absolut sicherheitsrelevantes Bauteil jeden Skis. Über sie wird auch die Kraft vom Fuß des Athleten auf den Ski übertragen, und damit ist ihre Bauform und Auslegung relevant für den sportlichen Erfolg.

Einen großen Sprung machte die Technologie mit dem Aufkommen der Sicherheitsbindungen in den 60er Jahren. Unter anderem war es der französische Unternehmer Georges Salomon (1925-2010), der mit seiner sich beim Sturz selbsttätig öffnenden Sicherheitsbindung den Markt revolutionierte und veränderte.

Skibindungen waren und sind immer wieder Objekte, dies sich Tests und Prüfungen unterziehen müssen – vorrangig mit Dehnungsmessstreifen und Messverstärkern.

So beschäftigt sich ein nun fast schon 30 Jahre alter Beitrag auf unserer Website mit der „Reproduction of release kinematics of alpine ski-bindings“.

Doch auch die neuere Forschung befasst sich mit diesem Thema, wie dieser Beitrag zeigt: http://www.researchgate.net/publication/232278972_Edging_stiffness_of_ski_touring_bindings

Der Vergleich der beiden Beiträge zeigt, dass sich die Technik der Bindungen in den letzten 30 Jahren definitiv weiterentwickelt hat. Allerdings greifen die Tests und Prüfungen in beiden Fällen auf eine sichere Wahl zurück: Kraftsensoren und Messverstärker von HBM. Denn sicherheitsrelevante Elemente brauchen sichere und vertrauensvolle Messergebnisse.

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