HBM präsentiert die neue digitale Wägezelle FIT7A auf der FoodTech

Wägezellen werden nicht mehr nur in großen Anlagen für die Lebensmittelverarbeitung eingesetzt. In den vergangenen 60 Jahren hat HBM auf Dehnungsmessstreifen (DMS) basierende Wägezellen entwickelt, die sich durch Schnelligkeit, Genauigkeit, kompakte Größe und Wirtschaftlichkeit auszeichnen - diese können nun in neuen Bereichen der Lebensmittelherstellung verwendet werden. Heute werden Wägezellen in vielen Arbeitsschritten im gesamten Prozess der Lebensmittelherstellung genutzt; in der Geflügelzucht und beim Füttern und Melken von Kühen bis hin zum Verpacken und Transport von Fleisch und Milchprodukten in die Supermärkte.

FIT7A von HBM, die Wägezelle der neuen Generation, eröffnet vollkommen neue Anwendungen.

HBM spielt inzwischen eine tragende Rolle in der Lebensmittelindustrie und entschied sich, seine brandneue digitale Wägezelle FIT7A auf der größten Lebensmittelmesse Nordeuropas, der FoodTech, in Herning, Dänemark vorzustellen. Die dreitägige Messe war mit 8.300 Interessenten gut besucht und bot alles, von der Kontrollwaage mit integrierten Wägezellen von HBM bis zu fertigen Milchprodukten. HBM hatte als Plattform für die Markteinführung seiner neuesten Wägezelle die wachsende dänische Lebensmittelindustrie gewählt.

Die Landwirtschaft und die Lebensmittelbranche gehören mit einem Gesamtexportvolumen von 20 Milliarden Euro zu den größten Exportindustrien Dänemarks. Das Exportvolumen umfasst zusätzlich erhebliche Ausfuhrmengen davon abgeleiteter Produkte wie z. B. landwirtschaftliche Maschinen sowie Ausstattung und Technik für Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion.

Bernd Knöll, HBM-Produktmanager aus Darmstadt, kam nach Dänemark, um zu erfahren, was die Kunden über die neue Wägezelle FIT7A denken. Unterstützt wurde er von Henrik Bache Jensen, Vertriebsingenieur bei HBM Dänemark; im Folgenden können Sie lesen, was die beiden erfahren haben.

Vielseitigkeit ist von zentraler Bedeutung

Die neue Digitaltechnik der FIT7A bietet höhere Präzision und ermöglicht genaue Messungen, auch bei Temperaturschwankungen und in dynamischen Anwendungen.

"Wägevorgänge können zu Engpässen führen, die die Produktionsleistung beeinträchtigen. Um dies zu verhindern, konzentriert sich HBM auf intelligente Software und die Ermittlung des korrekten Gewichts gleich bei der ersten Wägung - auch in dynamischen Anwendungen," sagt der dänische Vertriebsingenieur Henrik Bache Jensen. “So ist zum Beispiel FIT7A gemäß OIML R60 zugelassen – Genauigkeitsklasse bis C4 und bis zu y = 20000. Das bedeutet eine maximale Abweichung von 0,5 g bei einer Wägezelle mit einer Nennlast von 10 kg. Diese speziell zur Beseitigung solcher Engpässe entwickelte Wägezelle fügt sich dennoch leicht in Maschinenkonstruktion und Wartung ein.

"Die neue Digitaltechnik der FIT7A bietet höhere Präzision und ermöglicht genaue Messungen, auch bei Temperaturschwankungen und in dynamischen Anwendungen. Daher können die Wägezellen in mehreren Produktionsmaschinen in unterschiedlichen Produktionsumgebungen installiert werden," erläutert Bernd Knöll. Er war an der Entwicklung der FIT-Wägezellen beteiligt sowie an der Entwicklung aseptischer Wägezellen aus Edelstahl speziell für die Lebensmittelindustrie.

"Herkömmliche DMS-basierte Wägezellen erlaubten bis zu 100 Wägevorgänge pro Minute, mit der neuen, in der FIT7A eingesetzten Technologie sind nun 180 Verwiegungen pro Minute möglich, oder mehr, wenn die Genauigkeitsanforderungen niedriger sind," sagt Bernd Knöll. "Das beschleunigt die Produktion und kann die Produktionskosten pro Einheit senken."

HBM geht davon aus, dass FIT7A neue Anwendungen in der Produktion finden kann, wo sie andere Wägezellentypen ersetzen wird, auch Wägezellen zur Durchflussmessung. Mögliche neue Bereiche könnten die pharmazeutische Industrie sowie Abfüll- und Dosieranwendungen sein, die hohe Genauigkeit und Geschwindigkeit erfordern.

Die Zukunft der Lebensmittel

Hygienische Wägezelle PW27

Neben seiner neu entwickelten Wägezelle zeigte HBM auch seine speziell für die Lebensmittelindustrie entwickelte Produktfamilie. Zu diesen Wägezellen gehört auch die analoge DMS-Wägezelle PW27.

PW27 bietet den Vorteil eines sehr hohen (aseptischen) Reinigungsgrads und erfüllt die Schutzart IP69K. Daher ist sie nach EHEDG zertifiziert und widersteht als einzige ihrer Nennlast-Klasse der Reinigung mit Hochdruck. Sie ist jedoch immer noch analog. Daher muss die Wägezelle, um mit den anderen Komponenten oder Prozessen in der Produktionslinie kommunizieren zu können, an einen externen Verstärker angeschlossen werden, z. B. den neuen digitalen Verstärker PAD4000, der dank seines robusten, hermetisch gekapselten Edelstahlgehäuses die Schutzart IP68/IP69K bietet.

Messebesucher aus Dänemark und aller Welt waren von der Wägezelle FIT7A begeistert.

"Die Messe war ein voller Erfolg. Viele Besucher informierten sich näher über die FIT7A und deren Einsatzmöglichkeiten in Betrieb, Produktion und Verpackung," ist das Resümee von Henrik Bache Jensen.

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