Drehmoment zählt zu den wichtigsten Messgrößen in so unterschiedlichen Anwendungen wie der Charakterisierung von Hochleistungsgasturbinen oder dem Bestimmen der Kraft, die zum Öffnen des Schraubverschlusses eines Arzneimittelbehälters benötigt wird. Aus dem Physikunterricht weiß man vielleicht noch, dass man als ‚Drehmoment‘ die Neigung einer Kraft bezeichnet, ein Objekt um eine Achse oder einen Hebel- oder Drehpunkt zu drehen. Grob gesagt ist das Drehmoment ein Maß für die Drehkraft, die auf ein Objekt wie z.B. eine Schraube oder ein Schwungrad wirkt. So erzeugt zum Beispiel das Drücken oder Ziehen am Griff eines an einer Mutter oder Schraube angesetzten Schraubenschlüssels ein Drehmoment (Drehkraft), das die Mutter oder Schraube löst oder fest zieht. Aber: Drehmoment genau zu messen kann alles andere als einfach sein. Dieser Artikel stellt am Beispiel der Prüfung von Turbinentriebwerken eine Vorgehensweise vor, mit der die Unsicherheit der Drehmomentmessung verringert werden kann.

In dieser Prüfanwendung führte ein Kunde von HBM große Turbinentriebwerke, genauer gesagt Strahltriebwerke, einer neuen Nutzung zu, indem er sie so umrüstete, dass sie mit Dieselkraftstoff oder Gas liefen. Die umgerüsteten Triebwerke sollten zur Stromerzeugung an abgelegenen Orten ohne Zugang zu Starkstromleitungen genutzt werden, wie z.B. Offshore-Ölbohrplattformen, bisher unerschlossene Gegenden, etc.

Kostenfreier Zugang zu diesem Artikel

Verringerung der Unsicherheit von Drehmomentmessungen beim Prüfen von Turbinentriebwerken

Bitte registrieren Sie Sich, um Zugang zu diesem Artikel zu erhalten.

Kontakt / Fragen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.