Eine ganz besondere Verbindung

Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch wirft einen Blick auf unser neues Produktions- und Logistikzentrum - und wird dabei von seinem Schwiegervater begleitet, der über Jahrzehnte hinweg bei HBM tätig war. Ein Blick in die Zukunft und Vergangenheit des Unternehmens.  

Seit der Grundsteinlegung des neuen Produktions- und Logistikzentrums im August 2016 hat sich auf dem Gelände des Messtechnik-Spezialisten HBM (Hottinger Baldwin Messtechnik) einiges getan. Von der erfolgreichen Fertigstellung des Gebäudes hat sich nun Darmstadts Oberbürgermeister Jochen Partsch bei einem exklusiven Besuch überzeugt.

Nach zwei Jahren Bauzeit wurde das neue Produktions- und Logistikzentrums in den letzten Monaten Stück für Stück bezogen. Nun, nach vollständiger Inbetriebnahme aller Bereiche, stattete Oberbürgermeister Jochen Partsch dem Unternehmen einen Besuch ab. Begleitet wurde er von seinem Schwiegervater, Clemens Wagner, der bis zu seiner Rente bei HBM als Leiter der Geräte-Konstruktion und des Geräte-Designs beschäftigt war.

Das neue Gebäude mit einer Nutzfläche von insgesamt 6000 m² vereint Produktionshalle, Versand- und Lagerbereich, sowie zwei darüber liegende modern ausgestattete Büroetagen.

Zu Beginn des Besuches zeigte Andreas Hüllhorst, Geschäftsführer von HBM, ein Zeitraffer-Video der Bauphase, zu dem sich Jochen Partsch begeistert äußerte: „Toll, so sieht man, was in den letzten zwei Jahren entstanden ist.“

Bei dem anschließenden Rundgang konnten Herr Partsch und Herr Wagner einen Blick in die verschiedenen Bereiche des Gebäudes werfen.

Bei der Ausstattung des Neubaus wurde auf ein geeignetes Beleuchtungs- sowie Raumklimakonzept geachtet und besonders Wert auf eine ergonomische Arbeitsplatzgestaltung gelegt. So wurden die Büroflächen beispielsweise mit höhenverstellbaren Schreibtischen ausgestattet, die auch der Oberbürgermeister aus eigene Erfahrung zu würdigen wusste: „Höhenverstellbare Schreibtische werden auch bei uns von immer mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern genutzt“, erzählt er, „und sind auch sinnvoll. Denn das Stehen bietet eine gute Abwechslung zum häufigen Sitzen.“ Meeting- und Projekträume, Flex-Offices und Lounge-Ecken stehen für Besprechungen und als Rückzugsort aus den offengestalteten Großraumbüros zur Verfügung.

 

 

Besichtigung der Produktionshalle von der Besucherempore. Personen von links nach rechts: Clemens Wagner, HBM-Rentner und Schwiegervater von Herrn Partsch; Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt; Andreas Hüllhorst, Geschäftsführer von HBM.
Das neue Produktions- und Logistikzentrum von HBM auf dem Firmengelände in Darmstadt.
Austausch über die Entwicklung der HBM-Technologie. Personen von links nach rechts: Andreas Hüllhorst, Geschäftsführer von HBM; Clemens Wagner, HBM-Rentner und Schwiegervater von Herrn Partsch; Jochen Partsch, Oberbürgermeister der Stadt Darmstadt.

Auch in Produktionshalle und Warenlogistik haben sich die Arbeitsbedingungen deutlich verbessert. Dank effizienter Dämmung und moderner Kühltechnik sorgt ein konstantes Raumklima – unabhängig von Jahreszeiten – für angenehmes Arbeiten. Große Sichtfenster schaffen Transparenz und Nähe der einzelnen Bereiche zueinander. „Durch das neue Gebäude wurde die Warenlogistik direkt und effizient mit den Produktionsbereichen und Büroflächen verbunden“, so der Geschäftsführer Andreas Hüllhorst. „Früher mussten wir die Produkte aus den Fertigungsbereichen bei Wind und Wetter über den Hof transportieren.“

Gegründet 1950 in Deutschland, ist die Hottinger Baldwin Messtechnik GmbH (HBM) zu einem globalen Technologieunternehmen mit Produktionsstätten, Entwicklungsstandorten und Vertriebsgesellschaften in über 30 Ländern der Welt gewachsen. Am Hauptstandort Darmstadt, der mit 750 Beschäftigten weltweit der größte Standort des Unternehmens ist, finden wesentliche Teile der Entwicklung und Produktion statt. Als weltweiter Technologie- und Marktführer im Bereich Messtechnik bietet HBM Produkte für die gesamte Messkette, von Sensoren über Elektronik bis zur Analyse- und Simulations-Software und entsprechender Dienstleistungen an.

Clemens Wagner, der im Anschluss an den Rundgang noch seine ehemalige Abteilung besuchte, zeigte sich beeindruckt, was sich seit seinem Renteneintritt verändert hat: „Schön habt ihr es hier! Das hätte ich gerne auch so früher gehabt!“ Und weiter: „Es ist gewaltig, was mittlerweile dank digitaler Unterstützung in der Konstruktion von Elektronik-Komponenten möglich ist. Früher haben wir alles auf Reißbretter gezeichnet. Nun wird nur noch an Bildschirmen gearbeitet.“ Dennoch erinnert er sich gerne an seine Zeit bei HBM: „Karl Hottinger, der Gründer des Unternehmens, war ein genialer Erfinder, der immer mit großer Begeisterung neue Technologien entwickelt hat. Es ist toll, dass diese Begeisterungsfähigkeit für Technologieentwicklung auch heute noch bei HBM zu spüren ist.“

Mit dem neu errichteten Produktions- und Logistikgebäude investiert HBM in die Zukunft des Unternehmens und stärkt den Heimatstandort Darmstadt.