Anschraubbarer Dehnungsaufnehmer SLH700 Anschraubbarer Dehnungsaufnehmer SLH700 | HBM

Dehnungsaufnehmer SLH700: Hermetisch dicht und mit minimalem Einfluss auf das Messobjekt

Dehnungsaufnehmer der Serie SLH700 messen Kräfte indirekt. Ihre Funktionsweise ist denkbar einfach: Wirkt eine Kraft auf die Struktur, an die der Sensor mit zwei Schrauben montiert ist, kommt es zu Verformungen, deren Größe von der einwirkenden Kraft abhängt. Einmal eingemessen lassen sich so selbst große Kräfte kostengünstig messen.

SLH700 sind aus rostfreien Materialien gefertigt, hermetisch dicht verschweißt und haben eine hohe Schutzart (IP68). Das Kabel ist resistent gegen viele Öle und Betriebsstoffe. Der Sensor ist als Dehnungstransformator konstruiert; Das Ausgangssignal ist darum sechsmal so groß wie das eines einzelnen Dehnungsmessstreifens.

Die SLH700 Dehnungsaufnehmer stehen mit oder ohne integrierte Verstärkerelektronik zur Verfügung, was die Wahl zwischen verschiedenen analogen Ausgangssignalen ermöglicht. Darüber hinaus zeichnen sie sich durch einen kleinen Kraftnebenschluss aus. Die Montage aller Varianten erfolgt mithilfe von zwei Standard-M6-Schrauben.

  • HBM-Genauigkeitsklasse: 0,5
  • Nennmessbereiche: 150 µm/m
  • Ausgänge: nach Modell 1,5 mV/V, 0 …10 V oder 4 …20 mA
  • Schutzart: bis zu IP68

Wirtschaftliche Kraftmessung

  • Preiswert und zugleich zuverlässig – insbesondere bei der Messung großer Kräfte
  • Besonders wirtschaftlich: Der SLH700VA mit integrierter Verstärkerelektronik und analogen Standardausgängen

Kostenvorteile gegenüber anderen Methoden der Kraftmessung, vor allem, wenn es um große Kräfte geht.

Für Monitoring und Produktion

  • Einfache Montage über zwei Schrauben (M6)
  • Ölfestes, hochflexibles Kabel; Schleppkettentauglich
  • Hohe Schutzart IP68 – auch für den dauerhaften Außeneinsatz geeignet

Robuste und langlebige Komponenten zur Kraftmessung selbst bei ungünstigen Umgebungsbedingungen.

Wirtschaftliches Komplettangebot

  • HBK liefert auch die fürs Einmessen des SLH700 erforderlichen Sensoren
  • Auf Wunsch Serviceteam für die Kalibrierung der Messkette vor Ort

Setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um eine kostengünstige Komplettlösung für Ihre Messaufgabe zu finden.

Flexible Einsatzbereiche

  • Äußerst geringe Rückstellkraft
  • Kein Einfluss auf die Steifigkeit des Systems

 

Der SLH700 kann sowohl auf beständigen als auch auf filigranen Strukturen eingesetzt werden.

SLH700 CAD Step-Dateien

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SLH700 CAD step-Dateien

Vorteile des Dehnungsaufnehmers SLH700 für typische Anwendungen

Einfaches Einlernen des SLH700VA mit integriertem Messverstärker

Der SLH700VA muss nach der Montage eingemessen werden, um jederzeit das maximal mögliche Ausgangssignal zur Verfügung zu stellen und Messprobleme, wie z.B. durch Rauschen, zu vermeiden. Hierzu hat HBK ein denkbar einfaches "Teach-in-Verfahren" entwickelt.

Viele marktübliche Dehnungsaufnehmer mit eingebautem Verstärkermodul verfügen über eine fest eingestellte Verstärkung. Das heißt, dass beispielsweise 500 µm/m immer 10 V Ausgangssignal entsprechen. Dieses Verfahren hat den grundsätzlichen Nachteil, dass das maximale Ausgangssignal von der vorgegebenen Verstärkung abhängt, die auch nicht geändert werden kann. Wird im Beispiel oben eine Dehnung von 200 µm/m als Eingangssignal genutzt, so ergeben sich 4 V Ausgangsspannung. Wenn das nächste Glied der Messkette ein Modul mit geringer Auflösung oder erhöhtem Rauschen ist, ergeben sich so oft unbefriedigende Ergebnisse.

SLH700VA Dehnungsaufnehmer mit intehrierter Verstärkerelektronik vermeiden diese Problematik, da sie unabhängig vom Einsatzzweck immer das maximal mögliche Ausgangssignal zur Verfügung stellen.

Das Einlernen des SLH700VA ist einfach:

  • Zunächst wird der Sensor wie üblich montiert und die Maschine (Presse, Walzgerüst, Silo) auf die Last Null gefahren. Ein längerer Impuls auf den Teacheingang genügt, so dass die Elektronik sich den Nullpunkt merkt. 
  • Dann wird die maximale Last angefahren; ein erneuter, diesmal kurzer Impuls auf den Teacheingang genügt. Nun stellt sich die Elektronik zwischen diesen beiden Punkten ein.
  • Auf diese Weise wird der Eingangsbereich der nächsten Stufe immer maximal ausgenutzt.
  • Das Teach-in-Verfahren kann bei 25 %, 50 % oder 100 % der Nenndehnung durchgeführt werden.
  • Im unteren und oberen Teil des Messbereiches bleiben immer 10 % Reserve. Höhere Dehnungssignale (z.B. im Störungsfall) werden verstärkt und weitergegeben.
  • Die Kennlinie kann auch negativ sein. Sowohl Stauchung als auch Streckung kann in ein positives Signal gewandelt werden
  • Der eingebaute Verstärker ist rauscharm und hat eine Bandbreite von 2 kHz. 
  • Wichtig ist, dass die Spanne, also die Differenz zwischen Minimum und Maximum dauerhaft gespeichert ist. Nach einem Stromausfall muss also unbedingt neu auf Null gesetzt werden.

Technische Dokumentation für den Dehnungsaufnehmer SLH700

Titel / BeschreibungSprache
Datenblätter
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Montageanleitungen
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Konformitätserklärung
sprachunabhängig