Integration von QuantumX in Prüfmaschinen von Zwick

Um aus der Prüfung von Werkstoffeigenschaften Daten mit noch höherem Informationsgehalt zu erhalten, sieht Zwick Roell die zusätzliche Integration der HBK-Messkette vor. Sehen Sie, welche Vorteile die Hinzunahme zusätzlicher Messtechnik bietet.

Systemtopologie einer Druckkraft -Prüfmaschine mit integriertem QuantumX

Jedes QuantumX-Modul kann je nach Anwendung in eine Zug-/Druckkraft-Prüfmaschine von Zwick integriert werden. In diesem Beispiel wird der DMS-Messverstärker QuantumX MX1615Bverwendet, um die Dehnungen eines Werkstoffs oder Probenstreifens zu bestimmen.

HBM Dehnungsmessstreifen werden an der Probe angebracht und mit dem QuantumX MX1615B verbunden. Darüber hinaus können auch andere Sensoren, wie ein Pt100-Sensor zur Temperaturmessung, ohne großen zusätzlichen Aufwand angeschlossen und eingesetzt werden. Um den Zugriff von einem PC aus zu ermöglichen, wird das Modul QuantumX MX1615B an den Ethernet-Switch angeschlossen. Damit wird auch eine Verbindung zur Prüfmaschine hergestellt, um die Messergebnisse zu synchronisieren.

Hauptvorteile der Integration von QuantumX in Prüfmaschinen von Zwick

  • Einsatz von Dehnungsmessstreifen ist möglich

  • Vielseitige Anwendung auch an schwer zugänglichen Stellen

  • Hohe Flexibilität durch einfache Hinzunahme verschiedener Sensoren (z. B. Pt100) zum Testaufbau

  • Hohe Genauigkeit durch Brückenschaltung

Der Einsatz von Dehnungsmessstreifen in diesem Anwendungsbeispiel ermöglicht eine genauere und vereinfachte Messung. Die in der Prüfmaschine installierten Dehnungssensoren zur Messung von Längenänderungen und Dehnung können überwiegend nur standardisierte Proben messen. Durch die Integration des Moduls QuantumX MX1615B können kompakte Dehnungsmessstreifen jedoch auf nahezu jeder Oberfläche der Probe aufgebracht werden und sind durch entsprechendes Zubehör gegen viele äußere Einflüsse geschützt. Darüber hinaus haben Dehnungsmessstreifen den geringsten Einfluss auf eine Probe, und eine Kalibrierung ist nicht erforderlich.

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Workflow für die Integration in catman und testXpert III

Zum Konfigurieren eines Kanals wird eine Vorlage aus der Sensordatenbank ausgewählt. Hier gibt es Vorlagen für alle gängigen DMS-Schaltungen.

Nach dem Erstellen des neuen DMS-Sensors müssen der k-Faktor, die Art der Speisung und die Speisespannung eingestellt werden.

Der DMS-Sensor kann dann zur Parametrierung auf den gewünschten Kanal gezogen und abgelegt werden.

In testXpert werden später alle Kanäle sichtbar sein, die auf die Standardabtastrate eingestellt sind. Die maximale Messrate im Zusammenspiel mit testXpert beträgt 1200 Hz.

Zum Testen der Konfiguration empfehlen wir eine Testmessung und Visualisierung.

Um die erstellte Messkonfiguration des QuantumX-Moduls in testXpert III zu verwenden, muss diese als .mep-Datei gespeichert werden.

Wenn das QuantumX-Modul über Ethernet mit dem PC verbunden ist, kann es über das Menü Peripheriegeräte hinzugefügt werden.

Als nächstes wird das catman Easy-Projekt als Konfigurationsdatei geladen.

Die Sensoren des QuantumX-Moduls werden nun unter 'Maschine' aufgelistet. Wurden die Kanäle auch unter „Testspezifikation“ angelegt, sind sie mit dem entsprechenden Sensor verbunden und einsatzbereit.

Um sicherzustellen, dass der DMS synchron mit den anderen Sensoren misst, wird ein 5V-Signal an einen Eingangskanal des QuantumX-Moduls gesendet und das Rücklaufsignal eingelesen.

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