FAQs catman: Einrichten eines Messprojekts

Hier finden Sie alle FAQs zum Einrichten eines Messprojekts in der Datenerfassungssoftware catman, wie z.B.: 

  • Was bedeutet EasyScript und wo finde ich Hilfe?
  • Wie kann ich den digitalen Tiefpassfilter für einen Kanal manuell einstellen?
  • Wie kann ich meinen eigenen Sensor erstellen?
  • Wo ist das Hauptmenü?
  • Wie stelle ich die Messrate von CAN-Bus-Signalen ein?

Allgemeine Einstellungen

Zum Festlegen des Startmodus beim Start von catman Easy/AP wählen Sie eine der folgenden Vorgehensweisen (Optionen/Programmstart):

  • Normalstart (Startbildschirm): catman Easy/AP startet mit dem normalen Startfenster.
  • Automatischer Geräte-Scan: catman Easy/AP startet mit einem neuen Geräte-Scan. Es ist identisch mit der Schaltfläche "Neu" (Ein neues Messprojekt beginnen) in der Gruppe "Messen" des Startfensters. In diesem Fall wird das Startfenster übersprungen und stattdessen der Geräte-Scan Dialog angezeigt. Wenn Sie den Geräte-Scan Dialog abbrechen, wird keine weitere Aktion ausgeführt, catman Easy/AP wird sofort beendet.
  • Leeres Messprojekt: catman Easy/AP startet mit einem leeren Messprojekt. In diesem Fall sind keine Geräte im Projekt verfügbar, aber von hier aus können Sie ein vorhandenes Messprojekt laden oder nur die Berechnungskanäle betreiben.
  • Leeres Auswerteprojekt: catman Easy/AP startet mit einem leeren Auswerteprojekt. Von hier aus können Sie entweder ein neues Auswerteprojekt beginnen, oder ein bestehendes öffnen.
  • Vorhandenes Messprojekt laden: catman Easy/AP startet mit einem bestehenden Messprojekt. Dafür müssen Sie eine Messprojektdatei festlegen, welche beim Programmstart geladen werden soll. Andernfalls wird der normale Startmodus verwendet.
  • Vorhandenes Auswerteprojekt laden: catman Easy/AP startet mit einem bestehenden Auswerteprojekt. Dafür müssen Sie eine Auswerteprojektdatei festlegen, welche beim Programmstart geladen werden soll. Andernfalls wird der normale Startmodus verwendet.
  • Geräte-Scan mit Import von Messeinstellungen aus einem Projekt: catman Easy/AP startet einen Geräte-Scan, gefolgt vom Import aller Einstellungen aus einem vorhandenen Messprojekt. Dafür müssen Sie die vorher zu importierende Messprojektdatei mit vordefinierten Einstellungen (Messjobeinstellungen, Visualisierung) angeben. Andernfalls startet catman Easy/AP direkt mit einem neuen Geräte-Scan mit der zuletzt verwendeten Scan-Maske.

EasyScript ist die in catman AP integrierte VBA-Scriptsprache (zur Verwendung dieser Funktion benötigen Sie eine separate Lizenz). Hilfe zu EasyScript finden Sie in der EasyScript-Entwicklungsumgebung (EasyScript Editor). Wenn Sie zunächst einen Blick auf die Features und Möglichkeiten der Scriptsprache werfen möchten, können Sie die Hilfedatei in einem Webbrowser anzeigen: Öffnen Sie einfach die Datei ApplicationHelp.htmresiding im Unterordner \ScriptWebHelp Ihrer catman Easy/AP-Installation.

Setzen Sie das Fenster über das Menü Fenster/Komponentenfenster zurücksetzen zurück. Ein Neustart von catman Easy/AP ist nicht erforderlich.

catman Easy/AP unterstützt eine maximale Anzahl von bis zu 4.000 Kanälen. Diese umfassen alle Messkanäle, die während des Geräte-Scans gefunden wurden, sowie alle vom Benutzer erstellten Berechnungskanäle. Messkanäle können auf maximal 128 Geräte verteilt werden.

Deaktivieren Sie den nur für QuantumX/SomatXR benötigten Scan-Server (dieser verlängert den Start von catman um ca. 6 s). Legen Sie dazu in der Registry HKEY_CURREN_USER\SOFTWARE\VB und VBA PROGRAM SETTINGS\CATMAN_BASE_SERVICES\STARTUP den Textschlüssel "NOSCANLISTENER" mit dem Wert "1" an. Alternativ können Sie auch das Kommandozeilenargument /NoScan angeben.

Die für die Initialisierung von catman Easy/AP benötigte Zeit (z. B. Zuweisung des temporären Speicherplatzes) hängt von der maximalen Anzahl der unterstützten Kanäle ab. Standardmäßig sind dies 512 Kanäle. Wenn Sie jedoch immer deutlich weniger Kanäle nutzen (z. B. einen einzelnen Spider8 mit 8 Kanälen), können Sie die Initialisierung deutlich beschleunigen, indem Sie die maximal unterstützte Anzahl von Kanälen reduzieren.

Dies kann über den Dialog „Optionen“ auf der Registerkarte „Datenspeicherung“ erreicht werden.

Typischerweise kann folgendes Verhalten beobachtet werden:

  • Fehlermeldung sofort nach dem Start, das Programm schaltet sich sofort ab
  • Das Fensterlayout ist nach dem Start seltsam, Fenster sind nicht sichtbar, leer oder verschoben
  • Der Geräte-Scan funktioniert nicht ordnungsgemäß
  • Der Messjob kann nicht gestartet werden
  • Die Sensorzuordnung funktioniert nicht ordnungsgemäß

Zur Lösung dieser Probleme können mehrere Maßnahmen ergriffen werden:

  • Wenn catman noch startet und Sie auf das Hauptfenster zugreifen können (z.B. mit "Ein neues Messprojekt beginnen“ oder, falls keine Hardware angeschlossen ist, mit "Ein neues Auswerteprojekt beginnen"), führen Sie "Standardseinstellungen wiederherstellen" in der Kategorie "Spezielle Funktionen" aus dem Dropdown-Hauptmenü "Datei“ aus und starten Sie catman neu. Diese Funktion ist auch über den Startbildschirm Options/AllgemeineOptionen/Auf Standardeinstellungen zurücksetzen zugänglich.
  • Starten Sie catman mit den Kommandozeilenargumenten /RecoveryStartup und /reg
  • Starten Sie unter Windows Vista, Windows 7 und Windows 8 catman mit vollen Administratorrechten ("Als Administrator ausführen" im Kontextmenü des Programmverknüpfung).

Kanäle und Filter

Nein, Filtereinstellungen werden nicht berücksichtigt.

TEDS-Sensoren können genauso wie Sensoren aus der Datenbank über "Trennen" in der Gruppe "Sensor" getrennt werden. Danach kann dem Kanal ein Sensor aus der Sensordatenbank zugewiesen werden. 

Im Falle von QuantumX-Kanälen hat diese Funktion die gleiche Auswirkung wie "TEDS-Verwendung ausschalten".

Wenn die Option "Live-Messwertanzeige automatisch aktivieren" (Optionen/Kanalliste) gesetzt ist, aktualisiert catman die Messwerte automatisch und kontinuierlich, nachdem ein neues Messprojekt erstellt oder ein vorhandenes geladen wurde, falls das Projekt ein QuantumX-, MGCplus- oder PMX-Modul umfasst. Normalerweise ist dies erforderlich, um zu prüfen, ob alle Kanäle ordnungsgemäß funktionieren.

Sie können auch den Live-Update von Berechnungskanälen zusammen mit Messkanälen aktivieren. Dies verlangsamt jedoch den Prozess des Live-Updates. Für QuantumX/SomatXR-Systeme kann zusätzlich eine automatische TEDS-Erkennung durchgeführt werden. Dies verlangsamt jedoch den Live-Update-Prozess.

Wählen Sie einen Kanal aus und drücken Sie die Tasten „+“ oder „-“. Um dauerhaft eine größere Schriftart für alle Kanäle einzustellen, legen Sie die Normalgröße der Schrift unter Optionen/Kanalliste fest. Das Kontextmenü "Schriftgröße zurücksetzen" der Kopfzeile der Kanalliste bietet eine Funktion zum Zurücksetzen der Schriftgröße aller Kanäle auf den Standardwert.

Alternativ können Sie den Messwert eines Kanals auch in einem separaten Fenster anzeigen lassen. Wählen Sie dazu "Große Anzeige" aus dem Kontextmenü der "Messwert" Spalte.

Gehen Sie zu "Optionen/Programmfunktionen" und aktivieren Sie die Grenzwert-/Ereignisüberwachung. Sie bekommen dann in der Multifunktionsleiste unter "Messkanäle" die Schaltflächengruppe "Grenzwerte/Ereignisse" angezeigt. Im Kanaleinstelldialog gibt es die zusätzliche Spalte "Grenzwerte" für die Grenzwertzuweisung zu Messkanälen.

Prüfen Sie, ob der Sensor evtl. einen fehlerhaften oder leeren TEDS enthält (s. "Kanalinfo" der Kanalkonfiguration). Dies kann dazu führen, dass der Messwert trotz der gültigen Einstellung als fehlerhaft markiert wird. Schalten Sie ggfs. den Kanal auf "TEDS-Verwendung ausschalten" (Kontextmenü des Kanals, Spalte "Sensor/Funktion" oder die entspr. Funktion aus der "Sensor" Gruppe der Multifunktionsleiste).

Normalerweise wendet catman Easy/AP einen automatischen Anti-Aliasing-Filter auf alle Kanäle an. In diesem Fall wird die Frequenz so bestimmt, dass sie am besten zur Messrate passt. In einigen Fällen kann es jedoch wünschenswert sein, die Charakteristik und die Frequenz des Filters manuell einzustellen. Um Filter manuell einzustellen, gehen Sie wie folgt vor:

  • Aktivieren Sie die Option "Manuelle Filtereinstellung erlauben" (Hauptmenü/Optionen/Messkanäle/Filter)
  • Navigieren Sie unter "Messjobs" zur Registerkarte "Kanalparameter". Doppelklicken Sie in der Spalte "Filter" auf einen Kanal oder wählen Sie einen Kanal (oder einen Bereich von Kanälen) aus und wählen Sie "Filter auswählen..." aus dem Kontextmenü

Beachten Sie dabei folgende Hinweise:

  • Die Liste der verfügbaren Frequenzen wird durch den Hardwaretyp bestimmt.
  • Wenn die Hardware die gewünschte Frequenz nicht unterstützt, wird die nächste Annäherung der gewünschten Frequenz ausgewählt. catmanEasy/AP informiert Sie sofort über diese Einstellung und führt die implementierte Frequenz auf.
  • Wenn Sie den Filter für eine MGCplus-Mehrkanal-Karte oder einen Spider-Kanal einstellen, wird der Filter für alle Kanäle der Karte eingestellt.

Kanalnamen, die Klammern enthalten, werden nach dem Speichern der Daten abgeschnitten (auf Klammerposition). Doppelte Anführungszeichen ("), Komma (,), Doppelpunkt (:), Tilde (~) dürfen in Kanalnamen nicht verwendet werden. Die folgenden Regeln gelten auch für den Kanalnamen:

  • Er muss mindestens einen Buchstaben enthalten, nur Zahlen sind nicht zulässig
  • Er darf nicht aus „c“ und einer Zahl (z. B. „c1“, „C2“ usw.) bestehen
  • Er darf nicht mit dem Namen einer internen mathematischen Funktion identisch sein, d.h. "Ableitung", "Mod", "integral" etc. sind nicht erlaubt

Grundsätzlich kann ein Kanalname eine beliebige Anzahl von Leerzeichen enthalten. Wir empfehlen jedoch, keine Leerzeichen zu verwenden - verwenden Sie stattdessen ein "_"-Zeichen. Kanalnamen, die Leerzeichen enthalten, können bei der Verwendung in Berechnungen Probleme verursachen. Bei Problemen mit den Berechnungskanälen wird eine Benachrichtigung über mögliche Probleme mit den Kanalnamen angezeigt.

Außerdem gelten die folgenden Regeln für den Kanalnamen von eDAQ/eDAQ-lite-Geräten:

  • Er darf keine Leerzeichen enthalten
  • Er ist auf maximal 11 Zeichen begrenzt
  • Kanalnamen von eDAQ-Geräten dürfen keine Sonderzeichen enthalten (ASCII-Zeichen mit Zeichenzahlen größer als 128)

catman Easy/AP verhindert die Eingabe von Sonderzeichen beim manuellen Ändern von Kanalnamen. Beachten Sie jedoch, dass Namen auch von TEDS-Sensoren stammen oder im Verstärker hinterlegt sein und während eines Geräte-Scans eingelesen werden können. In diesen Fällen ändert catman Easy/AP den Namen nicht automatisch. Es liegt bei Ihnen, die Namen zu überprüfen und gegebenenfalls die Sonderzeichen zu entfernen.

Wenn Sie den Namen eines Geräts ändern, werden Sie gefragt, ob seine Messkanäle automatisch nach dem neuen Gerätenamen umbenannt werden sollen. Alternativ können Sie zum Umbenennen mehrerer ausgewählter Kanäle ganz einfach die integrierte Vorlage für die automatische Benennung verwenden (Menüband der Kanalkonfiguration "Umbennen" oder das Kontextmenü "Umbennen" der Spalte "Kanalname" der ausgewählten Kanäle). Geben Sie einen Basisnamen für die ausgewählten Kanäle an, und wählen Sie einen gewünschten Modus für die automatische Benennung (z. B. "_001, _002, _003, ..."); catman benennt die Kanäle mit der Kombination aus dem Basisnamen und der fortlaufenden Nummer oder dem Buchstaben (mit oder ohne Trennzeichen) um, die Sie wählen.

Es gibt vier verschiedene Möglichkeiten für die Behandlung eines Namenskonflikts:

  • Vorhandenen Namen durch Default-Namen ersetzen
  • Vorhandenen Namen mit _1, _2, _3... erweitern 
  • Vorhandenen Namen mit einem anderen ersetzen 
  • Namen erneut bearbeiten 

Prüfen Sie, ob der Nullabgleich für den Kanal gesperrt ist. Das entsprechende Feld in der Spalte "Nullwert" der Tabelle für die Kanalkonfiguration auf der Registerkarte "Messkanäle" zeigt neben dem Nullabgleichwert ein Schloss-Symbol an. Um einen Kanal zu entsperren, wählen Sie "Unlock" im Dropdown-Menü der Symbolleistengruppe "Nullwertabgleich". Wenn die Spalte unsichtbar ist, können Sie sie über das Hauptmenü Optionen/Kanalliste/Spalten anzeigen/Nullabgleichwerte anzeigen.

Markieren Sie dazu den Kanal im Messkanäle-Dialog und betätigen Sie die Schaltfläche "Rückgängig" in der Gruppe "Nullstellen".

Geben Sie den neuen Nullabgleichwert in das entsprechende Feld der Spalte "Nullwert" im Dialogfeld Kanalkonfiguration ein. Wenn die Spalte unsichtbar ist, können Sie sie über das Hauptmenü Optionen/Kanalliste/Spalten anzeigen/Nullabgleichwerte anzeigen.

Hinweis: Es ist nicht möglich, während eines laufenden Messjobs einen Nullabgleich für einen Kanal durchzuführen!

Öffnen Sie den Dialog für die Nullabgleichsoptionen ("Optionen..." in Gruppe "Nullstellen" der Registerkarte "Messkanäle") und wählen Sie das Nullabgleichsverfahren "Synchrones Präzisions-Nullstellen mit Mittelwertbildung verwenden". Geben Sie dann die durchschnittliche Zeit in Sekunden an. Alle folgenden Nullabgleichsvorgänge verwenden nun diese Methode.

Es ist nicht möglich, die Rangfolge eines Messkanals zu ändern, da seine Position in der Kanalliste durch die Hardwarekonfiguration bestimmt wird. Um jedoch die Rangfolge eines Berechnungskanals zu ändern, klicken und halten Sie die Maus auf die Kopfzelle der Kanalzeile, ziehen ihn dann an die gewünschte Position in der Kanalliste und legen ihn dort ab.

Sie können die Kanalliste über das Hauptmenü Optionen/Kanalliste konfigurieren. Sie können die folgenden Spalten ein- oder ausblenden: Hardwareposition, Hardwaretyp, Sensor, Status/Messwert, Nullabgleichwerte, Kanalkommentar, Grenzwerte, Messrate und Filter. Darüber hinaus können Sie Texteigenschaften und Tabellenfarben festlegen, um die Kanallistentabelle übersichtlicher zu gestalten.
Wählen Sie das Kontextmenü "Alle Spalten einblenden" in der Kopfspalte der Kanallistentabelle, um wieder alle Spalten anzuzeigen. Sie können die Kopfspalten der Kanallistentabelle neu anordnen, indem Sie sie an die gewünschte Position ziehen.

Sie können die ausgewählten Kanäle deaktivieren, indem Sie auf das Menüband für die Kanalkonfiguration "Active" klicken. Klicken Sie erneut darauf, um die Kanäle zu aktivieren. Mit weiteren Deaktivierungskriterien im Dropdown-Menü des Menübands "Active" können Sie sogar Kanäle ohne Sensorzuordnung, Kanäle mit Initialisierungsfehler oder Kanäle im Überlaufzustand deaktivieren.

Kanäle können auch in der Kanalparametertabelle aktiviert/deaktiviert werden (Registerkarte "Messjobs", Gruppe "Kanalparameter"). Die Kanalaktivierung wird für jeden Messjob einzeln eingestellt. Wenn Sie die Einstellung nur auf den ersten Messjob anwenden möchten, stellen Sie sicher, dass die Option "Nur auf ersten Messjob anwenden" (Optionen/Kanalliste) ausgewählt ist.

Hinweis: Eine Messung ist nicht möglich, wenn im Messprojekt kein aktiver Kanal vorhanden ist.

Sie können die Kanäle, die in der Kanalliste angezeigt werden sollen, über die Funktion "Anzeigefilter" einschränken (Registerkarte "Messkanal" des Menübands, Gruppe "Kanal"). Sie können Ihre eigene Anzeigefilter-Kombination einstellen, um beispielsweise nur aktive Kanäle anzuzeigen oder nur Kanäle mit gültigen Messwerten oder Sensorzuweisung oder sogar Kanäle mit einem bestimmten Filterausdruck, der auf einen Kanal- oder Sensornamen angewendet wird. Ein aktiver Kanal, der in der Kanallistentabelle ausgeblendet ist, wird weiterhin abgelegt und für die Messung gespeichert.

Standardmäßig werden die Zeitkanäle nicht in der Kanallistentabelle angezeigt. Deaktivieren Sie die Option "Zeitkanäle aus Kanaltabelle ausblenden" (Optionen/Kanalliste), um sie wieder anzuzeigen.

Es ist möglich, alle Formeln in dieser Gruppe innerhalb des Editors zu erstellen; die vordefinierten Formeln werden jedoch deutlich schneller berechnet, was die Leistung Ihres Systems erhöht.

Um einen Berechnungskanal zu bearbeiten, wählen Sie den Kanal aus, den Sie ändern möchten, und klicken Sie dann auf die Schaltfläche "Bearbeiten" in der Gruppe "Berechnungskanäle" im Menüband. Alternativ können Sie den Berechnungskanal-Dialog einfach öffnen, indem Sie auf die Spalte "Sensor/Funktion" des ausgewählten Berechnungskanals doppelklicken.

Sensoren

Dies kann auf zwei Weisen gelöst werden:

  1. Sie legen in der Sensordatenbank einen neuen Sensor an und stellen die Kennlinie wie gewünscht ein.
  2. Sie lassen den Sensor in der Sensordatenbank unverändert und modifizieren nur die Kennlinie in Ihrem Messprojekt. Klicken Sie auf "Sensoranpassung" in Gruppe "Sensor" der Registerkarte "Messkanäle" und wählen Sie "Einmessen...". Im folgenden Dialog können Sie die Kennlinie manuell eingeben oder, falls Sie den Sensor entsprechend belasten können, die elektrischen Werte der Kennlinie auch einmessen 

Ja, mit Version 5.2 und höher ist es möglich, den Sensor ohne eine neue Sensorzuordnung anzupassen.

Neue Sensoren können nur in der Gruppe "Eigene Sensoren" erstellt werden. Dies dient dem Schutz der von Ihnen selbst erstellten Sensoren, wenn die Gruppen der HBM-Standardsensoren nach der Installation einer neuen Version aktualisiert werden.

Öffnen Sie den Sensor-Datenbank-Editor (Registerkarte "Sensordatenbank" des Menübands) in Ihrem Messprojekt. Wählen Sie in der Gruppe "Edit" die Option "Neuer Sensor" aus. Sie müssen zuerst auf die Registerkarte "Messkanal" klicken, um die Registerkarte "Sensordatenbank" anzuzeigen.

In diesem Fall ist ein Aufnehmer mit einem sog. TID-Chip an den Kanal angeschlossen. Dieser enthält im Gegensatz zum TEDS (Transducer Electronic Data Sheet) nur eine Identifikationsnummer. catman Easy/AP versucht nun, in seiner Sensordatenbank einen Sensor mit dieser ID zu finden. Gelingt dies, so wird der Sensor aus der Datenbank dem Kanal zugewiesen. Andernfalls erhalten Sie obige Meldung in der Statusspalte der Kanalliste.

Sie können in diesem Fall einen Sensor mit der gewünschten ID neu in der Sensordatenbank anlegen. Kopieren Sie dazu die ID (Kontextmenü "Sensor/Sensor ID kopieren") und öffnen Sie die Sensordatenbank (Registerkarte "Sensordatenbank"). Erzeugen Sie dort einen neuen Sensor in einer Gruppe Ihrer Wahl und fügen Sie die kopierte ID im Feld "Sensor-ID" ein.

Wenn Sie keinen Sensor mit der gefundenen ID anlegen wollen, doppelklicken Sie erneut auf die Statusspalte - die Fehlermeldung wird gelöscht. Sie müssen in diesem Fall einen Sensor von Hand zuweisen.

In diesem Fall hat catman Easy/AP nach dem Laden des Projekts einen Sensorscan durchgeführt und einen oder mehrere Sensoren mit ID-Chips (TEDS oder TID) gefunden. Da Ihr Projekt diese Sensor-IDs nicht enthält, meldet catman Easy/AP nicht übereinstimmende Sensor-IDs.

Deaktivieren Sie in der Gruppe "Nach Laden eines Messprojekts" (Optionen/Sensor) die Option "Sensor-Scan ausführen" (Suche nach angeschlossenen TEDS-Sensoren), wenn Sie nicht an Hardware-Sensor-IDs interessiert sind und nur mit Sensoren aus der Sensordatenbank arbeiten

Ja, verwenden Sie einfach "Berechnungskanal aus Sensor erzeugen" im Kontextmenü der Sensorspalte der Kanaltabelle. Für jeden ausgewählten Hardwarekanal wird ein Berechnungskanal erstellt, wobei der Quellkanal als Argumentkanal dient, der die Skalierung des zugewiesenen Sensors repliziert. Die Sensorzuordnung des Quellkanals wird entfernt und der Kanal wird auf eine 1:1-Skalierung eingestellt, um die nicht skalierten elektrischen Werte abzurufen.

Hinweis: Dem Quellkanal muss ein Sensor aus der Sensordatenbank zugewiesen werden. Diese Funktion wird von den Sensortypen CAN-BUS, SSI, Thermoelement, Widerstandsthermometer (Pt100) und IRIGB nicht unterstützt.

Die Zuordnung eines CAN-Signals zu einem Kanal ähnelt der Zuweisung eines Sensors. Die Sensorgruppenliste enthält einen Knoten mit der Bezeichnung "CAN Datenbasen" (nur sichtbar, wenn mindestens ein ML71 vorhanden ist). Durch die Erweiterung dieses Knotens erhalten Sie Zugriff auf die auf der ML71-Karte gespeicherten CAN-Datenbanken (eine pro CAN-Port). Das Zuweisen eines Signals funktioniert wie bei Sensoren: Ziehen Sie einfach ein Signal auf einen Kanal oder doppelklicken Sie auf ein Signal, um es dem aktuell markierten Kanal zuzuweisen.

Um eine CAN-Datenbank in eine Karte zu laden, wählen Sie bitte auf der Registerkarte "Messkanal" oder im Kontextmenü der Sensorliste die Option Spezial/CAN-Konfiguration aus. Ein spezieller CAN-Bus-Dialog wird geöffnet. In diesem Dialogfeld können Sie eine Datenbankdatei auswählen und diese entweder für Port 1 oder Port 2 in die ML71-Karte laden. Der Dialog zeigt alle verfügbaren ML71-Karten an, damit Sie mehrere Datenbanken gleichzeitig laden können, ohne den Dialog schließen zu müssen.

Hinweis: Es werden nur Datenbanken in dem von Vector (.DBC) definierten Format unterstützt.

Wählen Sie den Kanalbereich aus, dem Sie Signale zuweisen möchten. Doppelklicken Sie dann auf das Signal, das dem ersten Kanal dieses Bereichs zugewiesen werden soll. catman Easy/AP verbindet alle nachfolgenden Kanäle mit den Signalen, die auf dieses erste Signal folgen. Wenn mehr Kanäle ausgewählt sind, als Signale in der Meldungsgruppe verfügbar, wird die Zuweisung beendet.

Benutzeroberfläche

Im Menü "Datei" (Hauptmenü) finden Sie die zentralen Funktionen zum Öffnen/Speichern von Projekten, Umschalten zwischen Mess- und Auswertemodus, Drucken von Panels oder Seiten, Zugriff auf den Optionsdialog und korrekten Beenden von catman

Verwenden Sie die Schalffläche ganz rechts auf dem Menüband, um es zu minimieren oder zu maximieren. Sobald Sie das Menüband minimiert haben, steht mehr Platz für das Hauptfenster zur Verfügung. Klicken Sie auf den noch sichtbaren Bereich (den Namen) einer Registerkarte, um diese vorübergehend anzuzeigen, damit Sie eine Aktion auswählen können.

Klicken Sie in der Gruppe "Panel/Seite" auf die Registerkarte "Visualisierung" und führen Sie den Befehl "Vollbild-Modus" aus, um den Visualisierungsbereich im Vollbildmodus anzuzeigen. Im Vollbildmodus werden das Menüband und alle Komponentenfenster ausgeblendet. Drücken Sie die Esc-Taste, um zur normalen Ansicht zurückzukehren. Es wird generell empfohlen, eine Bildschirmauflösung von mindestens 1600x900 Pixel (HD+-Standard) zu verwenden, um eine optimale Anzeige zu gewährleisten.

Diese Registerkarten gehören alle zur Funktionsgruppe "Messkanäle". Sie werden nur angezeigt, wenn Sie auf diese Registerkarte klicken. Wenn Sie auf eine andere Registerkarte klicken, die nicht mit dieser Funktionsgruppe in Verbindung steht (z. B. "Visualisierung"), werden sie wieder ausgeblendet.

Bitte beachten Sie jedoch, dass die Anzeige dieser Registerkarten auch in den Einstellungen „Optionen/Programmfunktionen“ deaktiviert worden sein kann.

Im oberen Bereich des Panels finden Sie Registerkarten für jedes Visualisierungs-Panel oder jede Druckseite. Floating-Panels werden auch als Schaltflächen in der Windows-Taskleiste angezeigt. Klicken Sie auf eine davon, um das entsprechende Floating-Panel anzuzeigen.

Die Registerkarte "Cockpit" ist erst sichtbar, nachdem Sie die Option EasyScript oder Autosequenzen aktiviert haben. Auf dieser Registerkarte finden Sie die zentralen Steuerbefehle.

  • Messjob starten/stoppen
  • Autosequenz starten/stoppen, Autosequenz-Projekt laden
  • EasyScript starten/stoppen, EasyScript-Projekt laden

Wenn die Registerkarte "Cockpit" ausgewählt ist, sind die Visualisierungs-Panels/Druckseiten sichtbar - Sie können die Objekte jedoch nicht verschieben oder konfigurieren. Außerdem ist die Kanalliste nicht sichtbar. Sie müssen zur Registerkarte "Visualisierung" wechseln, um vollen Zugriff auf die Objektkonfiguration und Kanalauswahl zu erhalten.

Die Statusinformationen eines laufenden Messjobs werden in einer Statusleiste unten im Hauptfenster angezeigt. In der Statusleiste finden Sie die Steuerelemente zum Aufrufen des Dialogfelds "RT_lag verhindern" und des Statusfensters für die Aufzeichnung. Klicken Sie auf den Eintrag in der Statusleiste, wenn er sichtbar ist. Zum Anzeigen der Statusleiste über dem Panel-Bereich, aktivieren Sie im Dialogfeld "Optionen" die Option "Statusleisten Position oben" in der Kategorie "Stil".

Die Meldungsleiste des Messjobs zeigt alle Statusmeldungen des Messjobs (z. B. Auslösen von Ereignissen, Auftreten eines Ereignisses, Trennen eines Geräts usw.) während eines laufenden Messjobs über dem Panel-Bereich an. Sie können jederzeit durch die Meldungen navigieren und auf die Schaltfläche "Ausblenden" klicken, um die Meldungsleiste auszublenden. Sie kann über das Menü "Fenster" auf der rechten Seite des Menübands wieder angezeigt werden.

Im Dialogfeld "Job-Status" werden Informationen wie der Kamerastatus und die Größe des verfügbaren Speichers angezeigt. Klicken Sie während eines laufenden Messjobs in der Statusleiste auf die Schaltfläche "Weitere...", um das Dialogfeld "Job-Status" zu öffnen.

Halten Sie die Titelleiste des Fensters, die Sie verschieben möchten, gedrückt und ziehen Sie sie dann in die Titelleiste des anderen Fensters. Sie können sie lösen, indem Sie die Registerkarte (den Namen) von den angeordneten Registerkarten wegziehen.

Über das Menü "Fenster" auf der rechten Seite des Menübands können die geschlossenen Fenster wieder angezeigt werden. Klicken Sie im Dropdown-Menü "Fenster" auf "Komponentenfenster zurücksetzen", um das Layout (Sichtbarkeit, Größe und Position des Fensters) aller Komponentenfenster auf die Standardeinstellungen zurückzusetzen.

Arbeiten mit QuantumX Modulen

catman Easy/AP bietet eine leistungsfähigere und benutzerfreundlichere Scan-Methode für QuantumX-Module. Aktivieren Sie im Dialog "Scan Optionen" einfach die Option "QuantumX - Gerätemanager".
Der Gerätemanager findet automatisch alle verfügbaren Module im Ethernet-Segment, die für Ihren PC sichtbar sind. Darüber hinaus finden Sie im Scan auch alle Module, die über FireWire an Ihren PC angeschlossen sind, Module, die an eine QuantumX CX27-Prozessoreinheit angeschlossen sind, oder MGCplus-Geräte mit dem Kommunikationsprozessor CP52.

Wenn Sie auf "Neues Messprojekt" klicken, wird das Gerätemanager-Dialogfeld geöffnet und die Suche nach Modulen gestartet. Wählen Sie aus der Liste der gefundenen Module die Module aus, die Sie in Ihr Messprojekt aufnehmen möchten, und drücken Sie "Verbinden".

Hinweise:

  • Damit der Gerätemanager die Geräte finden kann, müssen die Ports 31416 und 31417 für eingehenden Datenverkehr (Multicast) aktiviert sein.
  • Der Gerätemanager listet auch Module auf, zu denen keine Verbindung möglich ist (d. h. keine Aufnahme in das Messprojekt möglich), da ihre Subnetzmasken-Adresse nicht mit der Subnetzmaske Ihres PCs übereinstimmt. In diesem Fall können Sie die Moduladresse im Gerätemanager ändern.
  • Module, die über FireWire mit Ihrem PC verbunden sind, oder Module, die mit einem CX27-Prozessormodul verbunden sind, sind immer in ihrer Gesamtheit im Messprojekt enthalten. In diesem Fall können Sie keine einzelnen Module auswählen.
  • Der Register "Modulinfo" zeigt eine XML-Ansicht der kompletten Moduleinstellungen

Wenn Sie ein neues Messprojekt erstellen, besteht es aus den QuantumX-Modulen, die in der Liste der Scanergebnisse im HBM-Gerätemanager ausgewählt und in aufsteigender alphabetischer Reihenfolge nach Modulnamen sortiert wurden. Sie können die Anzeigereihenfolge der QuantumX-Module im HBM-Gerätemanager ändern, indem Sie einfach in der Modullistentabelle auf das gewünschte Kopfzeilenfeld der Spale (Modulname, Modultyp oder UUID) klicken. Die Anzeigereihenfolge im HBM-Gerätemanager hat jedoch keinen Einfluss auf die Reihenfolge der QuantumX-Module im Messprojekt.

Hinweise:

  • Module, die an ein CX27-Prozessormodul angeschlossen sind, sind immer in ihrer Gesamtheit im Messprojekt enthalten und standardmäßig nach Modulnamen sortiert.

Dies kann passieren, wenn aus irgendeinem Grund die Verbindung zu den Scan-Ports 1200, 1201 und 1300 der Module nicht hergestellt werden konnte. Beim Scannen müssen diese Ports für das UDP-Protokoll verfügbar sein. Wenn die Kommunikation über diese Ports durch Sicherheitsmaßnahmen auf Ihrem PC (z. B. eine Firewall) blockiert wird, werden die Module nicht gefunden. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um diese Ports für das UDP-Protokoll freizuschalten.

Wenn das Modul nicht in HBM-Gerätemanager aufgeführt ist, kann dies daran liegen, dass das Modul auch an ein CX27 angeschlossen ist. In diesem Fall wird das Modul nur unter dem CX27 aufgelistet, unabhängig davon, ob es zusätzlich z.B. über Ethernet angeschlossen ist, um versehentliche Doppelzuweisungen eines Moduls zu einem Messprojekt zu verhindern.

Dies kann passieren, wenn aus irgendeinem Grund die Verbindung zum Steuer-Port 5001 und den Daten-Streaming-Ports des Moduls nicht hergestellt werden konnte. Für das Datenstreaming müssen die Ports 7411 und HTTP-Port (80) verfügbar sein. Wenn die Kommunikation über diese Ports durch Sicherheitsmaßnahmen auf Ihrem PC (z. B. eine Firewall) blockiert wird, ist keine Verbindung möglich. Wenden Sie sich an Ihren Netzwerkadministrator, um diese Ports freizuschalten.

Verbinden Sie CX27 nur über Ethernet mit Ihrem PC. Stellen Sie sicher, dass kein an das CX27 angeschlossenes Teilmodul, das CX27 selbst oder eine aktive Backplane zusätzlich über FireWire mit Ihrem PC verbunden ist!

Damit catman Easy/AP eine Verbindung zu einem Modul herstellen kann, muss die IP-Adresse des Moduls mit der Subnetzmaske Ihres PCs übereinstimmen. Das bedeutet, dass die Teilabschnitte der IP-Adresse, die zu einem Teilabschnitt der Subnetzmaske gehören, der den Wert 255 hat, auf Ihrem PC und dem Modul identisch sein müssen.

Sie können die IP-Adresse eines Moduls über den Gerätemanager im Startmenü ändern (HBM/catman Easy/Gerätemanager). Nach dem Start listet der Gerätemanager alle Module auf, die physisch von Ihrem PC sichtbar sind - unabhängig von ihrer IP-Adresse. Sie können dann jedem Modul eine neue Adresse (passend zur Subnetzmaske Ihres PCs) zuweisen. Sie müssen catman Easy/AP schließen, bevor Sie den Gerätemanager starten und umgekehrt!

Hinweis: catman Easy/AP verbindet sich nur mit Modulen innerhalb des Adressbereichs, der in den "Scan-Optionen" angegeben ist. Selbst wenn die Adresse eines Moduls mit der PC-Subnetzmaske übereinstimmt, ist sie in catman Easy/AP nicht sichtbar, wenn die Adresse außerhalb des Scanbereichs liegt

Im HBM Gerätemanager können Sie für jedes Modul "Automatische Adresszuweisung (DHCP)" festlegen, anstatt eine feste IP-Adresse festzulegen. In diesem Fall erhält das Modul beim Einschalten eine IP-Adresse von Ihrem PC (oder einem DHCP-Server in Ihrem LAN), die automatisch mit Ihrer Subnetzmaske übereinstimmt. Die Verbindung mit dem Modul ist dann sofort möglich. Stellen Sie sicher, dass die TCP/IP-Einstellungen Ihres PCs auf "IP-Adresse automatisch beziehen" eingestellt sind.

Da eine automatisch erhaltene IP-Adresse nicht im Voraus bekannt ist (und sich bei jedem neuen Einschalten des Moduls ändern kann), muss der in den "Scan-Optionen"  von catman Easy/AP angegebene Scanbereich den gesamten Bereich von 1 bis 255 umfassen.

Der Anschluss Nr. 1 eines MX840-Moduls kann alternativ im CAN-Bus-Modus betrieben werden. Um den Anschluss in diesen Betriebsmodus zu schalten, ziehen Sie einfach einen CAN-Sensor aus der Sensordatenbank auf den ersten Kanal des MX840. Zu diesem Zweck muss die Sensordatenbank CAN-Sensoren enthalten (im nächsten Abschnitt erfahren Sie, wie CAN-Sensoren in die Sensordatenbank aufgenommen werden). Dabei werden Sie gefragt, wie viele CAN-Unterkanäle (Signale) zur Verfügung gestellt werden sollen (Standard ist 8, max. 128). Sie können diesen Unterkanälen dann weitere CAN-Sensoren zuweisen.

Der Anschluss behält den CAN-Betriebsmodus nach dem Ausschalten oder Herunterfahren von catman Easy/AP bei. Beim nächsten Geräte-Scan zeigt catman Easy/AP somit bereits CAN-Kanäle an. Die Anzahl der anzuzeigenden CAN-Kanäle kann in der Option "Scan-Optionen/CAN Bus Optionen" eingestellt werden (Standard ist 8). Damit soll verhindert werden, dass catman Easy/AP immer 128 CAN-Kanäle in Ihr Messprojekt einschließt (die Anzahl der Signale, die der Anschluss 1 intern immer liefert, wenn er in den CAN-Modus geschaltet wird), von denen nur wenige tatsächlich mit CAN-Sensoren verbunden werden können.

Um den Anschluss wieder auf Analog IN umzuschalten, ziehen Sie einfach einen analogen Sensor (z. B. 10 V DC oder eine Vollbrücke) auf Kanal 1 des MX840-Moduls.

Hinweis: Die Speicherung von Vector Informatik-Datenbanken direkt im Modul (wie in MGCplus ML71) wird nicht unterstützt. Importieren Sie stattdessen diese Datenbanken in die catman-Sensordatenbank und weisen Sie dann die CAN-Signale wie jeden anderen Sensor zu.

Im Bearbeitungsmodus der Sensordatenbank (Datei/Sensordatenbank...) können Sie entweder CAN-Sensoren manuell hinzufügen (Neues CAN-Signal) oder sogar komplette CAN-Datenbanken im Format der Vector Informatik GmbH importieren (Datei/Import/Vektor CAN Datanbank). Die in der Vector-Datenbank enthaltenen CAN-Signale werden dann zu einem festen Bestandteil Ihrer Sensordatenbank. Die ursprüngliche Vector-Datenbank wird nicht mehr benötigt.

CAN-Sensoren, die eine aktive Versorgungsspannung benötigen, müssen in der Sensordatenbank entsprechend konfiguriert werden (Eigenschaft "Active supply [V]"). 

CAN-Signale kommen normalerweise asynchron an und stehen nicht in Zusammenhang mit der  Messrate Ihres catman Easy/AP-Messjobs. Um dennoch einen synchronen Datenstrom über alle Kanäle zu gewährleisten (wichtig für y(t)- oder y(x)-Grafiken und Online-Berechnungen), "erweitert" der catman DAQ-Kernel die CAN-Daten auf die catman Easy/AP-Messrate, indem bei Bedarf doppelte Werte (Wiederholung vorheriger Werte) eingefügt werden.

Verwenden Sie das Kontextmenü der Kanaliste (Sensor/CAN Konfiguration...). Wählen Sie die Registerkarte "Baudrate" aus. Die Baudrate kann für jeden MX840 oder MX471-Anschluss in Ihrem Projekt individuell festgelegt werden. Wählen Sie einfach das MX840-Modul oder den MX471-Anschluss  in der Modulliste im oberen Teil des Dialogfelds aus.

Hinweis: Die Baudrate wird unmittelbar vor dem Start des Messjobs gesetzt!

Einige CAN-Sensoren erwarten, dass bestimmte über den Bus gesendete Befehlsmeldungen aktiv werden. Solche Meldungen können über das Kontextmenü der Kanalliste "Sensor/CAN Konfiguration..." definiert werden. Wählen Sie die Registerkarte "Bus-Befehle" und fügen Sie so viele Meldungen hinzu, wie Sie möchten. Für jede Meldung müssen Sie die ID, die Länge (Anzahl der Bytes) und die Bytefolge angeben.

Für jeden MX840 oder MX471-Anschluss in Ihrem Projekt können Befehlsmeldungen individuell festgelegt werden. Wählen Sie einfach das MX840-Modul oder den MX471-Anschluss  in der Modulliste im oberen Teil des Dialogfelds aus.

Hinweis: Die Befehlsmeldungen werden unmittelbar vor dem Start des Messjobs gesendet!

Der MX840 kennt drei verschiedene Betriebsarten bezüglich des TEDS-Betriebs (Transducer Electronic Data Sheet):

  • TEDS ignorieren: Ein verbundenes TEDS wird ignoriert, Inhalte werden nicht gelesen.
  • TEDS verwenden, falls verfügbar: Wenn ein TEDS-Sensor angeschlossen ist, wird er ausgelesen.
  • TEDS erforderlich: Der Kanal erzeugt keine gültigen Signalmesswerte, es sei denn, ein gültiger TEDS-Sensor ist angeschlossen. Dieser Modus wird in catman Easy/AP nicht unterstützt.

Nur die Funktion "Aktiviere TED" zwingt den Kanal dazu, TEDS zu verwenden. Wenn catman während eines TEDS-Scans feststellt, dass ein Kanal auf "Ignoriere TEDS" geschaltet ist, wird dies in der Spalte "Status" der Kanalliste angezeigt. Während der Kanalinitialisierung wird der Kanal auf "Verwende TEDS wenn verfügbar" gesetzt. Wenn Sie einen Sensor aus der Sensordatenbank zuweisen, wird der Kanal auf "Ignoriere TEDS" gesetzt. Bei jedem nachfolgenden TEDS-Scan wird der Kanal erneut auf "Verwende TEDS wenn verfügbar" geschaltet, wenn ein TEDS-Sensor gefunden wird.

Diese Skalierungstypen werden standardmäßig innerhalb der Hardware ausgeführt. Falls Module diese Skalierungstypen nicht unterstützen, erfolgt die Skalierung automatisch in der Software.

Prüfen Sie, ob der Sensor ein fehlerhaftes oder leeres TEDS enthält (siehe Fenster "Kanalinfo" auf der Registerkarte für die Kanalkonfiguration). Schalten Sie in diesem Fall die TEDS-Verwendung AUS (siehe Menüband für die Kanalkonfiguration, Gruppe "Sensor" oder das Kontextmenü der Spalte "Sensor/Funktion" des Kanals).

QuantumX MX1609: Die maximale Messrate dieses Moduls beträgt 600 Hz. Wenn Sie Kanäle von anderen Modulen (MX840) mit höheren Raten gleichzeitig mit MX1609 erfassen möchten, müssen alle zu MX1609 gehörenden Kanäle der Gruppe der langsamen Messrate zugewiesen werden. MX1609 unterstützt nur Thermoelemente vom Typ K. MX1609T unterstützt Thermoelemente vom Typ T anstelle von K.

QuantumX MX590: Das MX590 ist ein auf den direkten Anschluss von Druck spezialisiertes Modul. Die Module sind werksseitig auf bestimmte Druckbereiche kalibriert - es ist nicht möglich (und nicht notwendig!) Kanälen eines solchen Moduls einen Sensor zuzuweisen. Die Einheit der Ausgabe eines MX590-Moduls ist immer „bar“.

QuantumX MX840B/MX440B: Im Gegensatz zum MX840/MX840A/MX440A wird eine maximale Messrate von 38400 Hz unterstützt, jedoch nur auf Kanälen, die nicht für Brückensensoren konfiguriert sind. Auf diesen Kanälen beträgt die maximale Messrate nach wie vor 19200 Hz.

QuantumX MX410/MX411/MX403: Die maximale Messrate für diese Module beträgt 96000 Hz im Standard-Betriebsmodus. Sie können ab Version 3.5 und höher in den Highspeed-Modus geschaltet werden. In diesem Modus sind die Anschlüsse 3 und 4 deaktiviert, die maximale Messrate an den Anschlüssen 1 und 2 beträgt jedoch 192000 Hz.


FAQs catman: Visualisierung und Aufzeichnung

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen zur Visualisierung und Aufzeichnung in der Datenerfassungssoftware catman von HBM.

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