Smart-Geräte: Auf Herz und Nieren getestet

Neue Touch-Panels durchlaufen aufwendige Prüfverfahren mit PMX</br>Alexander Raths / istockphoto.com

Moderne Smartphones und Bediengeräte faszinieren durch neue Features und Benutzerfreundlichkeit. Doch die Geräte haben zuvor einen aufwendigen Entwicklungs- und Prüfprozess durchlaufen.

Vor Beginn der Prüfungen wird der Prüfumfang definiert, der den tatsächlichen Anforderungen entsprechen muss und darüber hinausgeht. Um die unterschiedlichen Bedienprozeduren und auftretenden Kräfte zu simulieren, kommen kleine Testroboter zum Einsatz, ausgestattet mit einem Bewegungsprofil und einem hinterlegten Prüfablauf.

PMX misst hier langzeitstabil die Berührungskräfte weniger Newton und speichert die Maximalkräfte. Dabei zeigt insbesondere PX455, die Vier-Kanal-Messkarte für Voll- und Halbbrücken, Kraftaufnehmer und Wägezellen ihre Stärken. Die Multi-I/O-Karte PX878 hingegen verfügt über acht digitale Eingänge, acht digitale Ausgänge sowie fünf analoge Ausgänge. Über die analogen Ausgänge können Mess- oder Berechnungskanäle ausgegeben werden – ideal für Service und Wartung. Alle Einstellungen werden in einem Parametersatz im PMX gespeichert und damit isti ein individuelles Prüfprogramm, passend zu dem getesteten Touch-Panel definiert.

Dank des integrierten WebServers ist die Geräteparametrierung ein Kinderspiel. Die Real-Time-PX01PN sorgt dafür, dass die Signale über Echtzeit-Ethernet-Schnittstellen direkt an die Maschinensteuerung weitergegeben werden, um die Parameter nachzuregeln.

Darüber hinaus werden während der Inbetriebnahme und des Testlaufs alle Messwerte von PMX über Ethernet durch die HBM-Software catman® aufgezeichnet – zur späteren Auswertung und Qualitätsdatenspeicherung.

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