Relative Umkehrspanne

Die Umkehrspanne ist die Differenz der Ausgangssignale bei Messung des gleichen Drehmoments bei steigender und fallender Belastung (siehe Bild 4). Angegeben wird der betragsmäßig größte Wert im Messbereich, prozentual auf den Kennwert C bezogen.

Die relative Umkehrspanne ist ein Maß für die Hysterese, also den Unterschied zwischen der Kennlinie bei steigendem und der bei fallendem Belastungsdrehmoment. Zur Bestimmung der relativen Umkehrspanne wird ein Belastungszyklus vom Drehmoment null bis zum Nenndrehmoment und dann zurück auf null durchfahren. Zur praktischen Auswertung werden dann bestimmte, für die jeweilige Prüfung allgemein festgelegte Punkte des Zyklus herangezogen (0 %, 50 %, 100 % von Mnom).

Hysterese beschreibt die Abhängigkeit des Messsignals von der Belastungsgeschichte des Aufnehmers. Sie ist besonders wichtig, wenn ein Aufnehmer Belastungen in einem sehr weiten Bereich ausgesetzt ist und zwischen dem Aufnehmen zweier relevanter Messwerte keine Entlastung erfolgt. Den Extremfall stellt der Einsatz von Drehmoment null bis zum Nenndrehmoment dar. Im Teillastzyklus ist die Hysterese generell deutlich kleiner als bei Be- und Entlastung über den gesamten Nenndrehmomentbereich.

Bild 4: Bestimmen der relativen Umkehrspanne dhy aus Belastungs-Entlastungs Zyklus, (hier bei Zugrundelegen der Belastungsstufen 0 %, 50 %, 100 % Mnom). Der anzugebende Wert ergibt sich als Maximum der Umkehrspannen an den vorgegebenen Belastungsstufen (hier dhy,0 und dhy,50)


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