21 Tipps zum richtigen Einbau eines Drehmomentaufnehmers

Der Drehmomentaufnehmer spielt bei genauen Messungen eine entscheidende Rolle und kann aufgrund seiner Bauweise eine ähnliche Funktion übernehmen wie eine mechanische Sicherung. Wenn ein Drehmomentaufnehmer nicht richtig eingebaut wird, kann er irreparabel beschädigt werden – was Ihnen Zeit und Geld kostet. Für eine optimale Leistung und lange Lebensdauer Ihres Drehmomentaufnehmers kommt es deshalb darauf an, dass Sie ihn richtig einbauen. Diese Abhandlung enthält nützliche Tipps und Tricks für den Einbau und behandelt folgende Themen:

  • Ankunft – Handhabung, Transport, Versand
  • Aufbau des Antriebsstrangs – kritische Drehzahl, parasitäre Belastungen und Bauform
  • Mechanischer Einbau – Kupplungen, Montage und Ausrichtung
  • Verkabelung – Aufbau und Störfestigkeit
  • Elektrotechnische Konfiguration – Shunt-Wert, Kalibrierdaten und Kalibrierung vor Ort.

Vorsicht, zerbrechlich

Rotierende Drehmomentaufnehmer und Reaktionsmomentaufnehmer sind äußerst empfindliche Messgeräte, mit denen sehr sorgsam umgegangen werden muss. Besonders Drehmomentaufnehmer geringerer Kapazität – d. h. Aufnehmer unter 100 Newtonmetern – können sehr leicht überlastet oder zerstört werden. Sie sollten also vorsichtig mit ihnen sein. Auch wenn der Aufnehmer nur einmal versehentlich auf den Boden fällt, kann dies Schäden verursachen.

➤ Tipp 1: Einige der schwereren Drehmomentaufnehmer mit höherer Kapazität verfügen über Gewindebohrungen. Um eine unvorsichtige Handhabung zu verhindern, können Sie Ringschrauben in die Bohrungen einsetzen und Gurte durch die Ösen ziehen, damit Sie den Sensor einfacher anheben und in Ihrer Anlage bewegen können.

➤ Tipp 2: Wenn Sie Ihren Drehmomentaufnehmer für einen Versand vorbereiten müssen, packen Sie das Gerät sorgfältig in schützendes Verpackungsmaterial ein.

Bitte melden Sie sich an oder registrieren sich, um alle 21 Tipps zu sehen!

Login

Sofort Zugriff auf alle Downloads

***Haben Sie bereits einen bestehenden HBMshop-Zugang, können Sie sich mit diesem wie gewohnt anmelden.

Über den Autor

Mark Minda ist Business Development Manager für Drehemomentprodukte von HBM. Er verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Reparatur, Kalibrierung und der täglichen Arbeit mit Drehmomentaufnehmern. Mark Minda arbeitet seit siebeneinhalb Jahren bei HBM.

Übliche Wellenverbindungen

Bei Drehmomentaufnehmern gibt es drei übliche Bauformen für Wellen:

  • Kreisförmige Welle – mit oder ohne Passfedernuten; bei einigen Anwendungen für Luft- und Raumfahrt und Kfz-Technik auch mit Keilen
  • Flanschbauweise (Flansch an Flansch) – üblicherweise für Drehmomentaufnehmer mit Telemetriesystem
  • Vierkantantrieb – typisch für die Kalibrierung von Drehmomentschlüsseln oder im Zusammenhang mit Materialermüdung oder dem Anziehen von Befestigungselementen

Jede Wellenbauform stellt unterschiedliche mechanische und elektrische Anforderungen an ihren Einbau.

Kontakt / Fragen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.