Aktiver Dehnungsaufnehmer SLB700A/06VA: Wirtschaftlicher Sensor für sehr hohe Kräfte mit integrierter Elektronik

SLB700A/06VA ist ein Dehnungsaufnehmer mit integrierter Elektronik zum einfachen Anschrauben an Strukturen. Leitet man in einer solchen Struktur eine Kraft ein, so misst der SLB700A/06VA die durch diese Kraft entstehende Dehnung zuverlässig. Da die Dehnung mit der Kraft oft proportional verbunden ist, kann mit dem Dehnungssensor – eine entsprechende Kalibrierung vorausgesetzt – die einwirkende Kraft gemessen werden (dieses Prinzip wird auch Messung im Kraftnebenschluss genannt).

Der aktive Dehnungsaufnehmer SLB700A/06VA ist dabei genau so robust wie die passive Variante SLB700A. Durch den eingebauten Messverstärker weist dieser Dehnungsaufnehmer jedoch eine noch größere Wirtschaftlichkeit auf. Somit können auch sehr große Kräfte mit einem preisgünstigen Sensor sicher gemessen werden. Die Maschinendynamik bleibt dabei unbeeinflusst.

Das Einlernen der im SLB700A/06VA verwendeten Elektronik ist sehr einfach. Hierzu ist es nur notwendig, einmal die größte  zu messende Kraft anzufahren, und einmal die Kraft Null anzufahren. Das  Ausgangssignal wird zwischen diesen beiden  Punkten skaliert - unabhängig vom Dehnungsniveau wird immer das maximal mögliche  Signal an die nächste Stufe der Messkette weiter gegeben (siehe Erläuterung weiter unten).

Die eingesetzten Materialien sind stabil gegen die meisten Öle, die im Bereich von Pressen eingesetzt werden und rostfrei.

Praxisorientiert

  • Einfachste Montage über 4 Schrauben M6
  • Ölfestes und hochflexibeles Kabel, schleppkettentauglich
  • Kompatibel zum Model ohne Verstärker. Beide Varianten können gegeneinander ausgetauscht werden, da Abmessungen und Lochbild identisch.

Seit Jahren im Produktionsumfeld bewährt: Einfaches Refitting von Maschinen möglich dank voller Kompatibilität von aktiven und passiven Dehnungssensoren.

Wirtschaftlich

  • Preiswerte Lösung als Alternative zu Kraftmessdosen - vor allem bei hohen Prozesskräften
  • Keinerlei Einfluss auf die Maschinendynamik
  • Insbesondere mit dem integrierten Brückenverstärker sehr preiswerte Messkette!
  • Durch den HBM-"Teachprozess" wird das Einmessen zu einem Kinderspiel!

Enorm wirtschaftlich für das Messen sehr großer Kräfte mit geringem Budget. Keine zusätzliche Elektronik notwendig. Beste Auflösung garantiert durch Teachprozess.

Vollständiges Angebot

  • HBM liefert auch Sensoren zum Einmessen (Kalibrieren) des SLB700A/06VA
  • Unser Service übernimmt gerne das Einmessen der Messkette für Sie

Die wirtschaftliche Komplettlösung: Auf Wunsch messbereit für Sie geliefert.

Schnelles Einlernen des Sensors - so geht's:

Anders als bei unserem Produkt SLB700A/06VA verfügen marktübliche Dehnungssensoren mit eingebautem Verstärkermodul über eine fest eingestellte Verstärkung: Zum Beispiel entsprechen 500 µm/m 10 V Ausgangssignal. Dieses Verfahren hat den grundsätzlichen Nachteil, dass das maximale Ausgangssignal von der vorgegebenen Verstärkung abhängt, die auch nicht geändert werden kann. Wird im Beispiel oben eine Dehnung von 200 µm/m als Eingangssignal genutzt, so ergeben sich 4 V Ausgangsspannung. Insbesondere wenn das nächste Glied der Messkette ein Modul mit geringer Auflösung oder erhöhtem Rauschen ist (also wenn wirtschaftliche Aspekte entscheidend sind,)ergeben sich oft unbefriedigende Ergebnisse.

Die SLB700A/06VA Dehnungssensoren von HBM mit eingebauter Verstärkerelektronik vermeiden diese Problematik, da sie unabhängig vom Einsatzzweck immer das maximal mögliche Ausgangssignal zur Verfügung stellen.

Hierzu hat HBM ein denkbar einfaches "Teachverfahren" entwickelt:

  • Zunächst wird der Sensor wie üblich montiert und die Maschine (Presse, Walzgerüst, Silo) auf die Last Null gefahren. Ein längerer Impuls auf den Teacheingang genügt, so dass die Elektronik sich den Nullpunkt merkt. 
  • Dann wird die maximale Last angefahren; ein erneuter, diesmal KURZER Impuls auf den Teacheingang genügt. Nun stellt sich die Elektronik zwischen diesen beiden Punkten ein.
  • Auf diese Weise wird der Eingangsbereich der nächsten Stufe immer maximal ausgenutzt.

Weitere Vorteile:

  • Im unteren und oberen Teil des Messbereiches bleiben immer 10 % Reserve. Höhere Dehnungssignale (z.B. im Störungsfall) werden verstärkt und weitergegeben.
  • Die Kennlinie kann auch negativ sein. Sowohl Stauchung als auch Streckung kann in ein positives Signal gewandelt werden
  • Der eingebaute Verstärker ist rausch arm und hat eine Bandbreite von 2 kHz. 
  • Wichtig ist, dass die Spanne, also die Differenz zwischen Minimum und Maximum dauerhaft gespeichert ist - nach einem Stromausfall muss also unbedingt neu auf Null gesetzt werden.

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