Drehmomentmessung mit dem integrierten magnetischen Drehzahlmesssystem mit Referenzimpuls setzt Maßstäbe.

HBM erhöht den Maßstab in der Drehmomentmesstechnik

Darmstadt – Das integrierte magnetische Drehzahlmesssystem setzt Maßstäbe in punkto Robustheit, Genauigkeit und Zuverlässigkeit. Ein Referenzimpuls erhöht das Niveau des integrierten Systems noch weiter. Im Prüfstandbereich lassen sich dadurch Drehzahl- bzw. Positionsregelungen realisieren.

Feuchte, Betauung, Staub, Öl und Fett engen optische Messsysteme in ihrem Einsatzspektrum ein. Das integrierte magnetische Messsystem für die T40-Familie von HBM wurde extra zur Überwindung dieser Einschränkungen konstruiert und ist für den extremen Einsatzbereich bestens geeignet.

Für unterschiedlichste Anwendungen stehen niedrige Messbereiche bis 50 N•m zur Verfügung (beim Messflansch T40B) sowie optional maximale Bereiche bis zu 80 kN•m (beim Messflansch T40FM). Die Ausgangsimpulszahl über alle Bereiche beträgt 1024 Impulse pro Umdrehung. Damit lässt sich in der nachgeschalteten Elektronik je nach Auswerteverfahren (z.B. Impulsvervierfachung) sogar eine Auflösung von bis zu 12 Bit realisieren. Das Referenzsignal (0-Index) wird durch ein separates Magnetfeld inklusive Sensor erzeugt. Das integrierte System liefert so die Signale zur Integration von Drehzahl und Drehwinkel in den Regelkreis einer nachgeschalteten Steuerung. Als Ausgangssignal stehen am Stator zur Erkennung der Drehrichtung zwei um 90° elektrisch phasenverschobene Rechtecksignale zur Verfügung.

Durch den radialen bzw. axialen Abstand zwischen Sensor und Magnetring von bis zu 2,5 mm weist das Drehzahlmesssystem eine hohe Toleranz gegenüber anwendungsbedingten Vibrationen auf. Daher kann die maximal ausgelegte Drehzahl des Aufnehmers in Verbindung mit dem Drehzahlmesssystem voll ausgeschöpft werden.

Kontakt / Fragen? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.